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Kaderplanungen beim SV Sandhausen stocken

Nach den beiden Siegen zum Auftakt der Rückrunde bei Fortuna Düsseldorf und gegen Erzgebirge Aue hatte der SV Sandhausen schon am 19. Spieltag 30 Punkte auf dem Konto und schien den Blick sogar nach oben richten zu dürfen. Doch seitdem holten die Kurpfälzer aus neun Spielen keinen weiteren Dreier mehr, sondern nur noch völlig enttäuschende vier Zähler. Dadurch ist der SVS spätestens mit der 1:3-Heimniederlage am vergangenen Freitag gegen Arminia Bielefeld im Abstiegskampf angekommen.

Nur noch vier Punkte trennen die Mannschaft von Trainer Kenan Kocak vom Relegationsplatz und selbst der erste direkte Abstiegsrang ist lediglich fünf Zähler entfernt. Nur zu verständlich, dass rund um den Hardtwald deshalb die Alarmsirenen schrillen, zumal der Trend alles andere als positiv ist.

„Wir haben gehofft, dass nach den drei Spielen der englischen Woche der Klassenerhalt gesichert ist“, ließ Geschäftsführer Otmar Schork nun gegenüber der „Rhein-Neckar-Zeitung“ auch durchblicken, dass die momentane Tabellensituation auch die Kaderplanung für die kommende Saison beeinträchtigt. Laut Schork hat der SVS zwar einige junge Spieler an der Angel, doch zusagen wird in der derzeitigen Lage mit der ungewissen Klassenzugehörigkeit kaum ein Akteur.

Das gilt auch für Ali Ibrahimaj vom SV Waldhof Mannheim, den Schork explizit als „interessanten, schnellen und technisch guten“ Spieler bezeichnet und um dessen Dienste Sandhausen offenkundig wirbt. Allerdings wird der 25-Jährige, der auf beiden Flügeln und auch zentral hinter einer oder mehreren Spitzen spielen kann, vor einer Entscheidung wissen wollen, wohin der Weg des SVS führt. Und auch, ob Mannheim der Aufstieg in die 3. Liga gelingt, was im Bereich es Möglichen ist, aber an den Aufstiegsspielen Ende Mai hängt.

 

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