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Jonas Meffert schon der vierte Neuzugang beim Karlsruher SC – Youngster kommt aus Leverkusen

Der Karlsruher SC treibt seine Planungen für die kommende Saison weiter voran und hat am heutigen Dienstag schon den vierten Neuzugang verkündet. Wie die Badener mitteilen, wechselt Jonas Meffert von Bayer Leverkusen in den Wildpark, wo der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler einen Vertrag über drei Jahre bis 30. Juni 2017 erhält.

Meffert, der in Leverkusen über einen Einsatz in einem unbedeutenden Gruppenspiel der Europa League in der vorvergangenen Saison nicht hinaus gekommen ist und nur in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga West regelmäßig zum Einsatz kam, freut sich auf seine neue Aufgabe: „Der KSC hat mich über einen längeren Zeitraum mehrfach beobachtet, und ich hatte auch in den Gesprächen von Anfang an das Gefühl, dass man mich wirklich will. Ich will mich hier beim KSC weiterentwickeln, den nächsten Schritt nach vorne machen und als Teil dieser Mannschaft meinen Part zum Erfolg beitragen.“

KSC-Sportdirektor Jens Todt erklärte derweil, von den Qualitäten Mefferts überzeugt zu sein: „Jonas hat alle Jugendmannschaften bei Bayer durchlaufen, ist sehr gut ausgebildet und ein ballsicherer Teamspieler.“

Leverkusen ließ den eigentlich noch bis 2015 gebundenen U19-Nationalspieler aber nicht ohne Weiteres ziehen, sondern sicherte sich eine Rückkauf-Option, was dafür spricht, dass man beim Werksklub großes Potential in Meffert sieht. Dafür sprechen auch die Worte von Rudi Völler nach Bekanntwerden des Wechsels: „Jonas Meffert ist ein hoffnungsvolles Talent, das jetzt vor allem Wettkampfluft auf hohem Niveau schnuppern muss, um sich weiterzuentwickeln. Mit dem Karlsruher SC hat er einen tollen Verein gefunden, der in der zurückliegenden Saison lange mit im Aufstiegsrennen war und der auch künftig eine Topadresse in der Zweiten Liga sein wird.“

Meffert nimmt in Karlsruhe den Kaderplatz von Kai Schwertfeger ein, dessen auslaufender Vertrag nach Auskunft von Todt nicht mehr verlängert wird. Der 25-Jährige wird aber wohl in der 2. Bundesliga bleiben. Mehrere Anfrage anderer Zweitligisten sollen jedenfalls vorliegen.

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