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Javier Pinola verlässt den 1. FC Nürnberg – Sepsi und Kutschke kommen

Beim 1. FC Nürnberg geht eine Ära zu Ende. Seit dem gestrigen Mittwoch ist klar, dass Javier Pinola keine Zukunft mehr beim Club hat. Der 32 Jahre alte Argentinier hatte wochenlang das Angebot vorliegen, seinen auslaufenden Vertrag um ein Jahr und zu reduzierten Bezügen zu verlängern, zögerte aber zu lange und als er am vergangenen Freitag laut „Bild“ doch noch zur Unterschrift bereit war, war es schon zu spät.

Denn die Club-Verantwortlichen, die öffentlich schon seit Tagen betonten, nicht ewig warten zu können und eine Alternative in der Hinterhand zu haben, machten die Verpflichtung des rumänischen Nationalspielers Laszlo Sepsi perfekt und zogen gleichzeitig ihr Angebot an Pinola zurück. Der 28 Jahre alte Sepsi kommt ablösefrei aus seiner Heimat von ASA Targu Mures an den Valznerweiher und soll künftig sowohl für defensive Stabilität auf der linken Abwehrseite als auch für Schwung nach vorne sorgen. „Laszlo passt in unser Anforderungsprofil. Er ist spiel- und defensivstark und versucht, seine Mitspieler durch offensive Vorstöße in Position zu bringen“, freute sich Nürnbergs Sportlicher Leiter Wolfgang Wolf über den geglückten Transfer.

Sepsi war indes nicht der einzige Neuzugang, den der FCN am Mittwoch vorstellen konnte. Vielmehr wechselt neben dem Rumänen und nach den zuvor schon perfekt gemachten Transfers von Tim Leibold (VfB Stuttgart II), Kevin Möhwald (Rot-Weiß Erfurt) und Hanno Behrens (SV Darmstadt 98) auch Stefan Kutschke nach Nürnberg.

Der 26 Jahre alte Angreifer spielte zuletzt für den SC Paderborn, der indes auf ein Vorkaufsrecht verzichtete. Somit konnte sich Nürnberg Kutschkes Dienste vom VfL Wolfsburg sichern, an den wohl rund 250.000 Euro Ablöse überwiesen werden müssen. Kutschke ist der seit Monaten gesuchte Stoßstürmer, der mit seiner Robustheit Räume für den schnellen Jakub Sylvestr schaffen soll.

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