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Investor Ismaik forciert Stadionbau – Verstärkungen für die Mannschaft geplant

Nach längerer Abwesenheit ist Hasan Ismaik am Mittwochabend wieder einmal zu einem Besuch in München eingetroffen. Tags darauf kam der jordanische Investor mit den Verantwortlichen des TSV 1860 München zusammen, um einige wichtige Punkte die Zukunft betreffend zu besprechen.

Im Anschluss an die Gespräche stellte sich Ismaik kurz den Medien und betonte, dass ein Verkauf seiner Anteile an den Löwen ebenso kein Thema sei wie eine Anstellung des seit Monaten heiß gehandelten Felix Magath als starker Mann im sportlichen Bereich.

Anähernd zeitgleich gab der TSV 1860 in Absprache mit Ismaik eine Presseerklärung heraus, in der die wesentlichen Punkte des Gesprächs noch einmal zusammengefasst wurden. Beschlossen wurde, künftig noch mehr Wert auf die Nachwuchsförderung zu legen, um eines Tages im Idealfall eine Profi-Elf nur mit selbst ausgebildeten Akteuren bestücken zu können. Gleichzeitig erfolgt kurzfristig aber auch eine Investition in externe Neuzugänge. Rund zwei Millionen Euro stehen unverändert für die zwei bis drei Verstärkungen parat, die sich Trainer Torsten Fröhling noch wünscht. Insbesondere im Offensivbereich soll noch nachgebessert werden, wobei in jedem Fall ein Zehner und ein Stürmer kommen sollen. Sind dann noch Mittel übrig, auch eine Alternative für die offensiven Außenbahnen.

Ein wesentlicher Punkt in den Gesprächen zwischen dem Verein und Ismaik war zudem die Stadionfrage, in der sich der Jordanier klar positioniert hat. Ismaik favorisiert den Bau eines eigenen Löwen-Stadions in München-Riem. Über diesen Standort fanden in der Vergangenheit schon mehrere Gespräche zwischen der Stadt und dem Verein statt. Im September will Ismaik bei seinem nächsten München-Besuch nun selbst die Initiative ergreifen und sich mit OB Dieter Reiter treffen. Gibt die Stadt für alles grünes Licht, sei Geld nicht das Problem, ließ Ismaik durchblicken, selbst investieren zu wollen.

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