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Holt Arminia Bielefeld im Winter Verstärkung?

Mit einem Sieg gegen Dynamo Dresden hätte Arminia Bielefeld die Hinrunde noch einigermaßen versöhnlich abschließen können, doch weil es eben nicht zum vierten Heimdreier in Folge reichte, sondern mit 1:2 verloren wurde, überwintern die Ostwestfalen auf Relegationsplatz 16, den man bis zum Ende der Saison natürlich noch verlassen möchte.

Damit das Ziel Klassenerhalt erreicht werden kann, hofft Trainer Jürgen Kramny auf neues Personal in der Winterpause und gegenüber dem „Kicker“ machte der Arminen-Coach nach der Pleite gegen Dresden auch schon deutlich, wo auf seiner Sicht Verbesserungsbedarf besteht: „Im Mittelfeld, auf der Sechser- und Achter-Position, haben wir sicher Bedarf. Das hat heute jeder gesehen.“

Gleichzeitig hat Kramny auch schon relativ klare Vorstellungen, was den Charakter eines möglichen Neuzugangs für das zentrale Mittelfeld angeht: „Wir brauchen in der Mannschaft einen Spieler, der in entscheidenden Situationen Stopp sagt und die Zügel in die Hand nimmt.“

Einfach wird es für die Arminia allerdings nicht, auf dem winterlichen Transfermarkt passende Kräfte zu finden. Zum einen, weil man im Januar Spieler von gehobene Qualität eher nur selten bekommt und zum anderen, weil Bielefeld finanziell alles andere als auf Rosen gebettet ist und keine großen Investitionen tätigen kann. Sportgeschäftsführer Samir Arabi wiederholte in den letzten Tagen und Wochen auf Nachfrage nach Transfers stets, dass nur neue Spieler kommen können, wenn auf der anderen Seite Akteure den Verein verlassen und dadurch Platz im Etat schaffen. Letzteres ist bislang noch nicht geschehen, obwohl es sicherlich den einen oder anderen Wechselkandidaten gäbe. Gelingt es nicht, Spieler abzugeben, bliebe laut Arabis Aussage in „Bild“ aber auch noch die Hoffnung auf Hilfe durch einen Sponsor, die aber auch nicht sicher scheint.

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