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Hiroki Yamada der letzte Neuzugang beim KSC – Japaner nach langem Tauziehen endlich da

Mit den Verpflichtungen von Sascha Traut, Enrico Valentini (beide VfR Aalen), Philipp Max (FC Schalke 04), Jonas Meffert (Bayer Leverkusen) und Florian Stritzel (Hamburger SV II) hatte der Karlsruher SC seinen Kader für die neue Saison, in der die Badener den überraschenden fünften Platz des Vorjahres bestätigen wollen, schon frühzeitig nahezu komplett.

Gesucht wurde nur noch eine Kreativkraft für das offensive Mittelfeld, die indes auch schon seit längerem gefunden war. Hiroki Yamada hatten die KSC-Verantwortlichen um Trainer Markus Kauczinski und Manager Jenst Todt frühzeitig als Wunschspieler für die vakante Position ausgemacht, doch erwiesen sich die Bemühungen um den 25-Jährigen als nicht einfach, weil dessen Klub Jubilo Iwata einer im Vertrag bis 2016 verankerten Ausstiegsklausel für diesen Sommer die Anerkennung verweigerte. Nach wochenlangem Hin und Her lenkte der japanische Erstliga-Absteiger nun aber doch ein und erteilte Yamada die Freigabe. Vermutlich hat der KSC noch etwas auf die festgeschriebene Ablöse von 400.000 drauf gelegt, um Yamada loseisen zu können.

Sportchef Todt zeigte sich nun glücklich damit, dass der Transfer noch vor Saisonstart perfekt gemacht werden konnte: „Wir sind sehr froh, dass wir diesen Transfer realisieren konnten. Hiroki ist ein variabler, technisch starker Offensivspieler, der unsere Optionen noch einmal deutlich erweitert“.

Yamada selbst, der bereits am vergangenen Wochenende im Test gegen den FC Augsburg mit einer Gastspielgenehmigung eingesetzt wurde und prompt das goldene Tor zum 1:0-Sieg gegen den Bundesligisten erzielte, ist ebenfalls froh über die Einigung und blickt gespannt in die Zukunft: „Ich freue mich sehr, hier in Karlsruhe zu sein. Ich werde alles für den KSC geben und versuchen, meinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beizutragen. Es ist für mich ein wichtiger Schritt in der Karriere.“

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