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Heidenheim mit positiver Zwischenbilanz – Nur im Angriff hakt’s

Der achte Platz und 20 Punkte sind nach 14 Spieltagen eine erfreuliche Zwischenbilanz, die man beim 1. FC Heidenheim vor Saisonbeginn wohl sofort unterschrieben hätte. Getrübt wird diese Bilanz allerdings dadurch, dass schon nach elf Runden 19 Punkte auf dem Konto waren und die letzten Spiele entsprechend enttäuschend ausfielen.

Nichtsdestotrotz zog Trainer Frank Schmidt nun während der Länderspielpause gegenüber der „Heidenheimer Zeitung“ ein zufriedenes Fazit: „Ich bin dankbar, dass wir bereits 20 Punkte haben. Immerhin sind schon 40 Prozent der Saison absolviert. Das ist mehr als nur ein guter Start, das gibt schon die Richtung vor.“ Gleichzeitig betonte Schmidt aber auch, dass Träume von der Bundesliga im internen Kreis keine Rolle spielen: „Unser Ziel bleibt der komfortable Klassenerhalt. Das bedeutet: Den Klassenerhalt auf jeden Fall vor dem letzten Spieltag sichern – je früher, je besser.“

Damit dieser gelingen und der leichte Abwärtstrend der letzten Wochen gestoppt werden kann, muss der FCH an seiner Treffsicherheit arbeiten, sind 15 erzielte Tore doch allenfalls ein durchschnittlicher Wert, woran auch der in diesem Jahr bislang erst einmal erfolgreich Kapitän Marc Schnatterer seinen Anteil hat. In der Verantwortung stehen aber natürlich vor allem die Angreifer, von denen bislang noch keiner restlos überzeugen konnte. Weder Smail Morabit noch Adriano Grimaldi, Daniel Frahn oder Andreas Voglsammer haben sich bislang als Torjäger erwiesen, während die jungen Dominik Widemann und Felix Schröter ohnehin noch Zeit benötigen.

Coach Schmidt, der nach jetzigem Stand winterliche Transferaktivitäten ausschließt, hat deshalb eine klare Forderung an seine Abteilung Attacke: „Grundsätzlich gilt im Sturm: Alles ist offen, und ich erwarte auch von jedem Spieler noch mehr.“ Gleichzeitig sorgt das Fehlen eines treffsicheren Stürmers aber bei Schmidt nicht für Panik: „Dass wir jetzt noch keinen Top-Torjäger haben, ist nichts besonderes. Das geht auch anderen Mannschaften so, die wenigsten haben einen Torjäger im klassischen Sinn.“

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