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Hauptmann-Ausfall ein Euphorie-Dämpfer für Dynamo Dresden

Mit 14 Punkten aus den letzten sechs Spielen ist Dynamo Dresden so etwas wie die Mannschaft der Stunde in der 2. Bundesliga. Mit insgesamt schon 23 Zählern hat der Aufsteiger bereits nach 14 Runden mehr als die halbe Miete für das oberste Saisonziel Klassenerhalt eingefahren und angesichts von nur zwei Punkten Rückstand auf Rang drei träumt so mancher Fan in Dresden sogar schon von der Bundesliga.

Wie groß die Euphorie in Dresden ist, lässt sich daran erkennen, dass am Samstag wohl mehr als 15.000 Fans mit zum Gastspiel beim TSV 1860 München reisen werden, wohl auch in der Hoffnung, dass die SGD ihre gute Bilanz in der Allianz Arena mit drei Siegen und einem Remis in vier Spielen fortsetzen kann.

Ein wenig getrübt wurde die Stimmung im Vorfeld der Reise nach München allerdings durch Youngster Niklas Hauptmann, der sich in den letzten Wochen einen Stammplatz gesichert hatte, der nun aber erst einmal wochenlang zum Nichtstun verurteilt ist. Denn Hauptmann zog sich beim 2:2 gegen den VfL Bochum schon früh einen Einriss des Syndesmosebandes zu. Der 20-Jährige hielt dann zwar noch bis zur 73. Minute durch, doch nach dem Abpfiff war schnell klar, dass es Hauptmann schlimmer erwischt hat. Kein Wunder, dass Trainer Uwe Neuhaus auf der offiziellen Vereinshomepage wenig begeistert war, als die Diagnose feststand: „Niklas hat eine gute Entwicklung genommen und der Mannschaft mit seinen Leistungen in dieser Saison weitergeholfen, weshalb die Verletzung für alle Seiten ärgerlich ist.“

Immerhin kommt der Sohn von Ex-Profi Ralf Hauptmann (Dynamo, 1. FC Köln) um eine Operation herum. Wann Hauptmann wieder ins Training einsteigen kann, ist derzeit noch offen. Mit dem Trainingsbeginn nach der Winterpause Anfang Januar dürfte es aber eher eng werden.

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