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Hasan Ismaik will mit den Löwen in die Champions League

Mit nur einem von neun möglichen Punkten ist die englische Woche aus Sicht des TSV 1860 München alles andere als optimal verlaufen, wodurch auch der eigentlich vielversprechende Saisonstart mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen Kratzer bekommen hat. Nichtsdestotrotz ist die Stimmung rund um die Grünwalder Straße unverändert von Zuversicht geprägt, was auch am in den letzten Monaten spürbar verbesserten Verhältnis zu Investor Hasan Ismaik liegt.

Der Jordanier, der vor nicht allzu langer Zeit noch kurz vor dem Verkauf seine Anteile an den Löwen stand, hat schon in der zurückliegenden Transferperiode mit den Investitionen in neue Spieler wie Stefan Aigner oder Ribamar deutlich gemacht, es ernst zu meinen und mit den Löwen Großes anzupeilen.

Diese Ambitionen fasste Ismaik nun im „Kicker“ auch in Worte: „Unser aller Traum ist es, in die Bundesliga aufzusteigen und eines Tages auch in der Champions League zu spielen. Vielleicht klappt der erste Schritt in einem Jahr, vielleicht in zwei oder drei Jahren.“

Gleichzeitig machte der Investor aber auch deutlich, in der in Deutschland anders als in den meisten anderen Ländern gültigen 50+1 Regel ein Problem sieht und deshalb nur zurückhaltend zu investieren bereit ist: „Ich würde dem Verein 100 Millionen Euro für neue Spieler zur Verfügung stellen. Vielleicht auch 200 Millionen Euro. Dann würde ich zu Thomas Eichin und Kosta Runjaic sagen: Jetzt kauft 1860 Stars“, verriet Ismaik, der indes nicht damit rechnen sollte, dass diese Regel zeitnah abgeschafft wird. Langfristig rechnen allerdings nicht wenige Beobachter damit, dass auch in Deutschland Investoren die Mehrheit an Vereinen übernehmen können. Bleibt freilich abzuwarten, ob Ismaik dann noch Interesse am TSV 1860 hat.

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