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Hannover 96 verpflichtet Norweger Stefan Strandberg

Hannover 96 hat kurz nach dem 1:1 am Freitagabend beim VfL Bochum, als die Mannschaft von Trainer Daniel Stendel zwar die ersten Punkte abgeben musste, aber auch im vierten Pflichtspiel der Saison ungeschlagen geblieben ist, die Verpflichtung von Innenverteidiger Stefan Strandberg bekannt gegeben.

Der norwegische Nationalspieler, der auch im Kader seines Landes für das WM-Qualifikationsspiel am nächsten Sonntag gegen Deutschland steht, wechselt zunächst für ein Jahr auf Leihbasis vom russischen Erstligisten FK Krasnodar nach Hannover. Anschließend können die 96er von einer Kaufoption Gebrauch machen, deren Höhe nicht bekannt ist, aber im Bereich von rund zwei Millionen Euro liegen soll.

Mit Strandberg reagiert 96 auf den Kreuzbandriss von Timo Hübers, der als vierter Innenverteidiger erst im Jahr 2017 wieder zur Verfügung steht. Und es halten sich die Spekulationen, dass der 26-Jährige auch als Absicherung für den Fall, dass Salif Sane doch noch gehen sollte, gedacht ist. Daran, dass Hannover Sane auf keinen Fall noch in dieser Transferperiode ziehen lassen möchte, hat sich indes nichts geändert.

Hannovers Sportlicher Leiter Christian Möckel freut sich auf jeden Fall über eine zusätzliche Option zu Sane, Waldemar Anton und Florian Hübner: „Mit Stefan Strandberg haben wir einen international erfahrenen und zweikampfstarken Innenverteidiger an uns binden können. Mit diesem Leihgeschäft erweitern wir unsere defensive Variabilität.“

Bleibt Sane, wird Strandberg wohl der Konkurrent von Youngster Anton, aber es ist auch nicht komplett auszuschließen, dass Sane auf seine eigentliche Lieblingsposition ins defensive Mittelfeld vorrücken darf. Auf jeden Fall ist Hannover nun auch im zentralen Defensivbereich so aufgestellt, dass es keine Ausreden über fehlende Alternativen geben kann, sollte der gute Start nicht bestätigt werden können.

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