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Hamburger SV an Bobby Wood interessiert? – Verliert Union Berlin den nächsten Torjäger?

Nach dem 3:1-Sieg mit dem 1. FC Union Berlin gegen Eintracht Braunschweig hat sich Bobby Wood am Wochenende in Richtung USA aufgemacht, wo der Angreifer der Eisernen bei der US-Nationalelf Eigenwerbung betreiben will, um im Sommer für die Copa America nominiert zu werden.

Der Sommer könnte für Wood indes auch auf Vereinsebene wichtig werden, denn obwohl der 23-Jährige erst vor dieser Saison vom TSV 1860 München an die Alte Försterei gewechselt ist, scheint ein Abschied aus Berlin nicht ausgeschlossen. Denn nach Informationen der „Hamburger Morgenpost“ interessiert sich der Hamburger SV für Wood, der sich sogar schon mit HSV-Sportdirektor Peter Knäbel getroffen haben soll.

Allerdings besitzt Wood in seinem bis 2018 laufenden Vertrag beim 1. FC Union dem Vernehmen nach nur eine Ausstiegsklausel für die englische Premier League, nicht aber für die Bundesliga. Gerade in dieser soll es aber einige Interessenten für den Stürmer geben und das natürlich nicht ohne Grund. Denn gegen Braunschweig gelang Wood bereits sein 14. Saisontor – innerhalb einer Zweitliga-Saison haben diese Marke zuvor nur Sreto Ristic und Sebastian Polter erreicht. Polter erst im letzten Jahr, womit er sich letztlich für einen Wechsel zu den Queens Park Rangers empfehlen konnte.

Union droht damit im zweiten Jahr nacheinander der Verlust des besten Torschützen. Insbesondere natürlich dann, wenn Wood bis zum Ende der Saison weiter trifft und dann vielleicht auch noch bei der Copa America auf ganz großer Bühne überzeugen kann. Sicher sein kann man sich in Berlin aber, dass ein Abgang Woods zumindest finanziell versüßt würde. Eine Ablöse von zwei Millionen Euro wird ein Interessent wohl mindestens auf den Tisch legen müssen, damit die Eisernen überhaupt Gesprächsbereitschaft zeigen.

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