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Hajime Hosogai verlässt den VfB Stuttgart

Nach drei sieglosen Spielen in Folge mit nur zwei Punkten, die den Verlust der Tabellenführung zur Folge hatten, hat der VfB Stuttgart in der Länderspielpause ein wenig Selbstvertrauen getankt. Bevor es mit einer Englischen Woche in den Endspurt der Saison geht, gewannen die Schwaben ein Testspiel beim FC Ingolstadt mit 1:0 und lieferten dabei eine ansprechende Vorstellung ab.

Nicht mit dabei war Hajime Hosogai, der im Sommer noch als Wunschspieler des dann aber bereits nach dem vierten Spieltag zurückgetretenen Trainers Jos Luhukay kam, danach von verschiedenen Blessuren aus der Bahn geworfen wurde und zuletzt praktisch gar keine Rolle mehr spielte. Der Japaner befand sich in finalen Gesprächen mit Kashiwa Reysol aus der J-League, die inzwischen abgeschlossen wurden.

Wie der VfB heute mitteilte, kehrt Hosogai mit sofortiger Wirkung in seine Heimat zurück und unterschrieb bei Kashiwa Reysol, einem japanischen Erstligisten.

Nach zehn Einsätzen im VfB-Trikot ist das Kapitel Hosogai damit wieder beendet. Auch, weil der VfB dem 30-Jährigen keine Steine in den Weg legen wollte. „Hajime hat uns gegenüber den Wunsch geäußert, den VfB zu verlassen. Wir haben die Situation gemeinsam erörtert und am Ende seinem Wunsch entsprochen. Hajime ist ein äußerst angenehmer Mensch und ein absoluter Top-Profi. Er möchte regelmäßig spielen, was wir natürlich nachvollziehen können“, kommentierte Sportvorstand Jan Schindelmeiser auf der vereinseigenen Webseite des VfB den Abschied des Mittelfeldspielers, der in Deutschland zuvor bei Bayer Leverkusen, beim FC Augsburg und bei Hertha BSC unter Vertrag gestanden hatte.

Zu den Wechselmodalitäten gibt es bislang keine Angaben. Eine hohe Ablöse dürfte indes kaum geflossen sein. Vielmehr dürfte man in Stuttgart froh darüber sein, den vermutlich zu den Besserverdienern gehörenden Hosogai von der Gehaltsliste streichen zu können.

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