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Greuther Fürth holt nigerianisches Abwehrtalent

Mit Sercan Sararer, Mathis Bolly (beide Fortuna Düsseldorf), Lukas Gugganig (FSV Frankfurt), Khaled Narey (Borussia Dortmund II), Balázs Megyeri (FC Getafe), Marius Funk (VfB Stuttgart) und Sascha Burchert (Hertha BSC) hat die SpVgg Greuther Fürth bisher sieben Spieler für die neue Saison verpflichtet, von denen sich die Verantwortlichen um Trainer Stefan Ruthenbeck eine Qualitätssteigerung versprechen, zumal mit dem zum VfL Bochum gewechselten Marco Stiepermann nur eine Stammkraft den Verein verlassen hat.

Abgeschlossen sind die Kaderplanungen indes noch nicht und das in beide Richtungen. Während der von anderen Klubs umworbene Robert Zulj noch gehen könnte und der von einem Leihgeschäft zurückkehrende Stephan Schröck noch abgegeben werden soll, läuft noch die Suche nach einem neuen Angreifer. Ein Kandidat dafür ist der seit 1. Juli vereinslose Deutsch-Türke Serdar Dursun, der die Vorbereitung mit der SpVgg begonnen hat, sich nun aber verletzt hat. Eine Verpflichtung des 24-Jährigen ist gleichwohl nicht ausgeschlossen.

Im Anflug befindet sich unterdessen offenbar der Nigerianer Erhun Obanor, der zum Olympiakader seines Landes gehört und zunächst als Perspektivspieler gilt. Der 20-Jährige, der bislang in seiner Heimat beim MFM FC aktiv war, hat nach Angaben der SpVgg, die indes noch keine offizielle Meldung herausgegeben hat, einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben.

Man darf gespannt sein, ob es den Fürther Scouts wieder gelungen ist, ein Juwel wie einst Abdul Rahman Baba auszugraben, der über den FC Augsburg mittlerweile beim FC Chelsea gelandet ist und der SpVgg unter dem Strich mehrere Millionen Euro eingebracht hat. Überfrachten sollte man den Youngster mit zu hohen Erwartungen freilich auch nicht.

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