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FSV Frankfurt mit drei Neuzugängen zum Klassenerhalt?

In der vergangenen Saison durften die Fans des FSV Frankfurt bis kurz vor dem Ende der Saison vom erstmaligen Sprung in die Bundesliga träumen, ehe ihre Mannschaft am Ende auf einem kaum für möglichen vierten Platz einlief und damit das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte erzielte.

In der laufenden Spielzeit sind die Bornheimer nun wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen, was schon im Vorfeld die meisten Beobachter nicht zuletzt wegen der Abgänge der herausragenden Marcel Gaus (1. FC Kaiserslautern) und Yannick Stark (TSV 1860 München) erwartet haben. Nach 19 Spieltagen stehen 21 Punkte auf dem Konto der Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann, die damit nur dank des besten Torverhältnisses von insgesamt fünf punktgleichen Teams auf Rang 13 steht. Vom vorletzten Platz und damit einem direkten Abstiegsrang trennen den FSV indes nur sieben Tore.

Die Verantwortlichen um Coach Möhlmann und Geschäftsführer Uwe Stöver haben nun den Ernst der Lage natürlich erkannt und die laufende Transferperiode dazu genutzt, den Kader zu verstärken. Während Markus Ziereis auf Leihbasis an den SV Darmstadt 98 abgegeben wurde, soll künftig der vom 1. FC Kaiserslautern ausgeliehene Andrew Wooten vorne für Tore sorgen. Eine vielseitige Alternative für das Mittelfeld und die linke Abwehrseite ist derweil Faton Toski, der schon vor Weihnachten auf Probe mittrainierte und nun Anfang dieser Woche vor der Abreise ins Trainingslager den erhofften Vertrag erhielt. Und im zentralen Mittelfeld soll künftig der etwas überraschend bei Energie Cottbus ausgemusterte Marc-Andre Kruska Regie führen, der jede Menge Erfahrung mit nach Frankfurt bringt.

Wirft man einen Blick auf den Kader des FSV Frankfurt, ist der Möhlmann-Elf der Klassenerhalt fraglos zuzutrauen. Bei optimalem Verlauf der Restrückrunde scheint selbst ein Platz in der oberen Tabellenhälfte drin, doch sollte tunlichst ein Fehlstart vermieden werden.

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