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Fortuna Düsseldorf an Idir Ouali interessiert? – Abwehrrecken Latka und Malezas vor Wechsel?

Bei zehn Punkten Rückstand auf den drittplatzierten SC Paderborn und nur noch neun ausstehenden Spielen ist der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga für Fortuna Düsseldorf nüchtern betrachtet kein realistisches Thema mehr. Das wissen natürlich auch die Verantwortlichen der Rheinländer, die deshalb längst mit den Planungen für die neue Saison beginnen haben, in der dann ein neuer Anlauf auf die Bundesliga unternommen werden soll.

Dabei deutet sich an, dass es gerade in der Defensive zu eine größeren Umbruch kommt. So wird Stelios Malezas, der in der vergangenen Abstiegssaison zumindest in der Hinrunde noch zu den herausragenden Innenverteidigern der Bundesliga gehörte, den Verein aller Voraussicht nach mit Vertragsablauf verlassen. Der 29 Jahre alte Grieche, der nach der Winterpause von Trainer Lorenz-Günther Köstner noch gar nicht eingesetzt wurde, hat mit dem Kapitel Düsseldorf jedenfalls schon weitgehend abgeschlossen, wie seine Aussagen in „Bild“ erahnen lassen: „Ich schaue mich nach einem neuen Verein um, denn mein Vertrag läuft im Sommer aus. Ich muss ja sehen, wie es weitergeht…“

Offen ist dagegen noch die Zukunft von Martin Latka, den die Fortuna wohl gerne halten würde. Allerdings erreicht der Tscheche wegen eines Muskelfaserrisses die 25 Saisonspiele nicht mehr, mit denen sich sich Vertrag automatisch verlängern würde. Somit ist Latka im Sommer ablösefrei und nachdem der Abwehrhüne schon letztes Jahr hat anklingen lassen, sich eigentlich in der Bundesliga zu sehen, dürfte es bei einem entsprechenden Angebot zum Wechsel kommen.

Unterdessen hat die Fortuna bei der Suche nach Verstärkungen nach Informationen der „Bild“ ein Auge auf Idir Ouali geworfen, der bereits im Dezember eine Vertragsverlängerung bei Dynamo Dresden abgelehnt hat. Der 25 Jahre alte Franko-Algerier könnte das aktuelle Schnelligkeitsdefizit der Fortuna beheben, soll aber weitere Anfragen aus England, Frankreich und Deutschland vorliegen haben.

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