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Fortuna Düsseldorf holt Lukas Schmitz – Interesse auch an Sergio Pinto?

Fortuna Düsseldorf hat am gestrigen Mittwoch seinen fünften Neuzugang nach Julian Schauerte (SV Sandhausen), Joel Pohjanpalo (Bayer Leverkusen, ausgeliehen) und Lars Unnerstall (FC Schalke 04) sowie dem bislang schon ausgeliehenen und nun endgültig verpflichteten Charlison Benschop (Stade Brest) präsentiert. Vom SV Werder Bremen wechselt Lukas Schmitz zu den Rheinländern, wo der 25-Jährige einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieb.

Schmitz kann auf der linken Außenbahn defensiv wie offensiv eingesetzt werden und auch im defensiven Mittelfeld spielen. Der frühere Schalker, der seinen noch ein Jahr laufenden Vertrag in Bremen gegen Zahlung einer Abfindung aufgelöst hat und ablösefrei zur Fortuna kommt, ist in den Augen von Manager Helmut Schulte eine absolute Verstärkung: „Lukas Schmitz ist ein erfahrener Bundesliga-Spieler, der sogar auch schon in der Champions League zum Einsatz kam. Mit seinen Fähigkeiten, die er sowohl in der Defensive als auch in der Offensive einbringt, ist er auf mehreren Positionen auf der linken Seite einsetzbar. Er wird die Qualität unseres Kaders deutlich erhöhen.“

Noch sind die Kaderplanungen der Fortuna aber längst nicht abgeschlossen. So soll unter anderem noch ein zentraler Mittelfeldspieler kommen, der in Sergio da Silva Pinto schon gefunde sein könnte. Der 33 Jahre alte Deutsch-Portugiese, der im vergangenen Sommer nach sechs Jahren bei Hannover 96 nach Spanien zu UD Levante gewechselt ist, soll am gestrigen Mittwoch zu Gesprächen mit den Fortuna-Verantwortlichen in Düsseldorf gewesen sein. „Express“ und „Rheinische Post“ berichten von einem starken Interesse der Fortuna an Pinto, der womöglich noch vor dem Wochenende als weiterer Neuzugang vorgestellt wird.

Trotz Vertrages bis 2015 würde Levante den kampf- und schussstarken Mittelfeldmann wohl ablösefrei oder zumindest kostengünstig ziehen lassen, wobei Pinto selbst in finanzieller Hinsicht genau wie Schmitz, der nur etwa ein Drittel seines Bremer Gehaltes beziehen soll, deutliche Abstriche hinnehmen müsste.

 

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