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Felix Kroos liebäugelt mit Verbleib bei Union Berlin

Immerhin zwei Tore sind Felix Kroos in seinen ersten sechs Spielen für den 1. FC Union Berlin gelungen, ehe ihn eine Muskelverletzung außer Gefecht setzt. Auch beim gestrigen 0:0 der Eisernen beim FC St. Pauli konnte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler nicht mitwirken, was ihn aber nicht daran hindert, sich Gedanken über seine persönliche Zukunft zu machen.

Gegenüber „spox.com“ machte der vom SV Werder Bremen nur bis zum Ende dieser Saison ausgeliehene Kroos sehr deutlich, dass es ihn nicht unbedingt zurück an die Weser zieht und er sich eine Rückkehr nach Bremen generell nur dann vorstellen kann, wenn dort Trainer Viktor Skripnik zeitnah seinen Hut nehmen muss: „Wir werden uns im Sommer zusammensetzen und in Ruhe eine gemeinsame Lösung finden. Aber wenn der aktuelle Trainer dann auch noch da ist, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ich nächste Saison in Bremen spiele.“

Grundsätzlich betonte Kroos zwar auch, dass er kommende Saison am liebsten erstklassig spielen würde, schloss aber auch einen Verbleib an der Alten Försterei nicht aus: „Die Bundesliga ist mein Anspruch. Aber wenn ich in der 2. Liga bleibe, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es dann bei Union sein wird.“

Die weitere Zukunft des noch bis 2017 an Bremen gebundenen Mittelfeldmannes dürfte letztlich davon abhängen, was sich in Bremen auf dem Trainerposten tut und ob eventuell eine andere Offerte aus der Bundesliga kommt. Und letztlich dürfte auch eine Rolle spielen, welche Perspektiven Union Kroos aufzeigen kann. Peilen die Eisernen wie eigentlich schon in dieser Saison wieder den Aufstieg an, wäre durchaus vorstellbar, dass Kroos sich für einen Verbleib entscheidet.

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