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FC St. Pauli: DFB ermittelt gegen Ewald Lienen

Die öffentliche Schiedsrichter-Kritik von FC St. Pauli-Coach Ewald Lienen nach der 0:1-Niederlage Anfang der Woche gegen Fürth könnte ein Nachspiel haben. Medienberichten zu Folge hat der Deutschen Fußball-Bund (DFB) ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Beim FC St. Pauli liegen derzeit die Nerven blank, die Hamburger bleiben nach der 0:1-Heimpleite gegen die SpVgg Greuther Fürth Tabellenletzter in der 2. Liga. Doch nicht nur das sportliche steht diese Woche im Fokus bei Pauli, auch Ewald Lienen hat mit seinen Aussagen nach dem Spiel gegen Führt für ordentlich aufsehen gesorgt. Bei SPORT1 übte Lienen eine sehr harsche Schiedsrichter-Kritik: „Wir wurden da im eigenen Stadion mit einer Arroganz vorgeführt, das habe ich selten erlebt.“

Lienen regte sich vor allem über die Entscheidung von Schiedsrichter Martin Petersen aus der 16. Minute auf, als der Fürther Benedikt Röcker eine Flanke von Waldemar Sobota mit dem Ellenbogen eine abblockte und St. Pauli einen vermeintlichen Elfmeter zugesprochen bekam. Nachdem Petersen schon auf Elfmeterpunkt gezeigt hatte, nahm er die Entscheidung nach Rücksprache mit Assistent Arno Blos jedoch wieder zurück.

Nun hat sich auch der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der Sachen angenommen. Lienen muss zeitnah eine Stellungnahme zu den Vorfällen abgeben. Anschließend wird das Urteil des DFB-Sportgerichts erwartet. Lienen droht eine Geldstrafe, eventuell auch eine Trainer-Sperre.

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