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FC St. Pauli bewahrt trotz Platz 18 die Ruhe

Bei Bundesliga-Absteiger Hannover 96 präsentierte sich der FC St. Pauli am Samstag lange Zeit durchaus ordentlich, fuhr am Ende aber wieder mit leeren Händen nach Hause, nachdem Kenan Karaman und Felix Klaus in der Schlussphase doch noch für zwei Treffer der 96er gesorgt hatten.

Weil am gestrigen Sonntag Arminia Bielefeld beim 1. FC Kaiserslautern (0:0) zumindest einen Punkt mitnahm, ist St. Pauli nach dem achten Spieltag nun sogar ans Tabellenende abgerutscht und hinkt den Erwartungen damit deutlich hinter her. Nach Platz vier am Ende der Vorsaison wollten die Kiez-Kicker eigentlich wieder im vorderen Drittel mitmischen, doch offenkundig wurden die Abgänge von wichtigen Stammkräften wie Lennart Thy, Enis Alushi, Marc Rzatkowski oder Sebastian Maier ein wenig unterschätzt.

Nichtsdestotrotz ist man am Millerntor weit davon entfernt, in Panik auszubrechen, wie Sportchef Thomas Meggle gegenüber der „Hamburger Morgenpost“ deutlich machte: „Hier herrscht Ruhe und Gelassenheit. Wir werden das gemeinsam durchstehen und müssen unseren Weg weitergehen.“

Gleichzeitig betonte Meggle, dass es keinerlei Zweifel an Trainer Ewald Lienen gibt, der nach eineinhalb erfolgreichen Jahren nun erstmals in einer Krise steckt: „Die Situation sehen wir sehr kritisch, aber es ist aus meiner Sicht kein Thema, das wir beim Trainer ansiedeln.“

Mut macht Meggle trotz der Niederlage die Leistung in Hannover, die in der Tat in Ordnung war und auch vom Gegner gelobt wurde: „Ich habe eine Truppe gesehen, die füreinander eingestanden ist, die sich richtig gut präsentiert hat. Die Leistung hatte mit dem Tabellenstand nichts zu tun. Aber es ist bitter, dass du wieder mit null Punkten hier rausgehst“, so Meggle, der freilich auch weiß, dass sich nun bald die positiven Ergebnisse einstellen müssen, um weiterhin die Ruhe bewahren zu können.

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