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FC St. Pauli auf der Suche nach Verstärkung – Kommen Stenzel und Kabasele?

Bislang hat sich der FC St. Pauli auf dem sommerlichen Transfermarkt vornehm zurückgehalten und mit dem Japaner Ryo Miyaichi vom FC Arsenal erst einen echten Neuzugang an Land gezogen. Weil gleichzeitig aber die zuletzt schon ausgeliehenen Lasse Sobiech (Hamburger SV) und Waldemar Sobota (FC Brügge) weiterverpflichtet werden konnten, ist man im Millerntor mit dem Stand der Personalplanung dennoch zufrieden.

Nach Möglichkeit wollen die Verantwortlichen um Trainer Ewald Lienen und Sportchef Thomas Meggle aber noch an der einen oder anderen Stellschraube drehen, sofern sich die Chance bietet, zu vertretbaren Konditionen echte Verstärkungen zu verpflichten. Das wäre beim seit zwei Wochen im Probetraining getesteten Vincent-Louis Stenzel definitiv der Fall, kann der 18 Jahre alte Offensivmann doch ablösefrei von Borussia Dortmund verpflichtet werden, da der BVB auf eine Weiterverpflichtung verzichtet hat.

Coach Lienen ließ nun gegenüber der „Hamburger Morgenpost“ durchblicken, Stenzel als Ergänzungsspieler haben zu wollen: „Wir sind in Gesprächen. Er würde bei uns trainieren und in der U23 spielen.“

Noch nicht geäußert hat man sich am Millerntor zu den in Belgien aufgetauchten Spekulationen um ein Interesse an Nathan Kabasele, der zuletzt vom RSC Anderlecht an De Graafschap Doetinchem verliehen war und nun wohl nochmals auf Leihbasis bei einem anderen Verein Spielpraxis sammeln soll. Kabasele ist in erster Linie Mittelstürmer, kann aber auch auf beiden Flügeln spielen und wäre daher eine vielseitige Alternative, der zudem die zusätzliche Verpflichtung eines weiteren Offensivmannes überflüssig machen würde.

Der vierfache U-21-Nationalspieler Belgiens (drei Tore) steht laut seinem Berater Patrick De Koster allerdings auch bei Vereinen in Belgien, England und den Niederlanden auf dem Zettel, wobei De Koster explizit auch das Interesse des FC St. Pauli bestätigt hat.

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