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FC Ingolstadt verlängert mit Audi bis 2018 – Erster Sieg gegen die Löwen im Visier

Mit dem 1:1 beim Karlsruher SC hat der FC Ingolstadt einen ordentlichen Auftakt in die Restrückrunde hingelegt. Die Partie hat aber auch gezeigt, dass der Weg zum Klassenerhalt für die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl noch ein langer wird. Das Potential, um dem Abstieg am Ende zu entgehen und drei andere Teams hinter sich zu lassen, haben die Schanzer aber zweifelsohne.

Nicht von ungefähr wurde Ingolstadt im Sommer nach der Verpflichtung einiger gestandener Spieler wie unter anderem Christian Eigler, Tamas Hajnal oder Almog Cohen sogar zum Kreis der Aufstiegsanwärter gezählt, was indes längst Vergangenheit ist. Die Zukunft der Schanzer stellt sich trotz des aktuellen Überlebenskampfes positiv dar, hat Ingolstadt doch im Vergleich zu vielen anderen Zweitligisten deutlich bessere finanzielle Voraussetzungen.

Ein Grund dafür ist die Partnerschaft mit dem ortsansässigen Autobauer Audi, die nun bis zum Ende der Saison 2017/18 verlängert wurde und Geschäftsführer Harald Gärtner nach Abschluss der Gespräche einen erfreuten Kommentar abgeben ließ: „Jeder Verein ist glücklich über einen so starken Partner an seiner Seite. Die vorzeitige Verlängerung bestätigt uns in der bisherigen Arbeit und spornt uns an, die sportliche und infrastrukturelle Entwicklung gemeinsam weiter voranzutreiben.“ Am Herzen liegt Audi der offiziellen Mitteilung zufolge dabei vor allem die Jugend- und Nachwuchsförderung, die auf Sicht so ausgebaut werden soll, dass Leistungsträger für die Profis aus den eigenen Reihen rekrutiert werden können.

Zunächst steht nun aber der Klassenerhalt im Vordergrund, für den ein Sieg bereits am Freitag gegen den TSV 1860 München von großer Bedeutung wäre. Für den Anhang der Schanzer wäre ein Erfolg gegen die Löwen auch etwas besonderes, gelang doch in bislang neun Derbys mit den Sechzigern noch kein einziger Sieg. Grund genug für Marvin Matip, ein klares Ziel ins Auge zu fassen: „Die Sechziger sind jetzt endlich mal fällig! Zwischen den Löwen und uns gab es zuletzt immer enge und intensive Spiele. Ich bin jetzt schon länger hier beim FCI, doch einen Derby-Sieg gab es für uns bislang nicht. Das soll sich am Freitag ändern.“

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