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FC Ingolstadt sechs Wochen lang ohne Stefan Lex – Moritz Hartmann rückt nach

Wegen des Ausscheidens in der ersten Pokalrunde bei Kickers Offenbach kann sich der FC Ingolstadt in diesen Tagen ganz auf das Spitzenspiel am Freitag bei Fortuna Düsseldorf konzentrieren. Dass die Schanzer nach elf Spieltagen mit 25 Punkten Tabellenführer und noch ungeschlagen sein würden, war nach dem Pokal-Aus nicht abzusehen.

Doch nach dem ersten Drittel der Saison sind die Schanzer zu einem ganz heißen Aufstiegskandidaten avanciert, präsentiert sich die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl doch sowohl in der Defensive stabil als auch in der Offensive immer gefährlich, wie aktuell vier 1:0-Siege am Stück verdeutlichen. Ein Grund dafür ist sicherlich auch die Konstanz in Sachen Personal, denn vom dritten bis zum elften Spieltag konnte Hasenhüttl neunmal nacheinander die gleiche Startelf auf den Platz schicken.

Nach dem 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim wird diese Serie aber in Düsseldorf reissen, denn im Spiel gegen den Aufsteiger musste Stefan Lex schon nach 13 Minuten mit einer ohne Fremdeinwirkung zugezogenen Sprunggelenksverletzung vom Platz. Wie inzwischen feststeht, erlitt der 24 Jahre alte Angreifer eine Teilruptur der vorderen Syndesmose, die eine Pause von rund sechs Wochen zur Folge hat. Lex wird damit allenfalls noch die letzten zwei oder drei Partien vor der Winterpause mitwirken können.

Mit dem schon gegen Heidenheim eingewechselten Moritz Hartmann, der prompt das Tor des Tages durch Lukas Hinterseer vorbereitete, hat Coach Hasenhüttl allerdings hochkarätigen Ersatz in der Hinterhand, der auch in Düsseldorf spielen dürfte. Für den 28-jährigen Hartmann ist das Duell mit den Rheinländern auch ein besonderes, spielte der Offensivmann doch in der Jugend und in der zweiten Mannschaft beim 1. FC Köln, der mit der Fortuna nicht gerade freundschaftlich verbunden ist.

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