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FC Ingolstadt mit erfolgreicher Generalprobe – Offensive neu formiert

Eine Woche vor dem Start in die Restrückrunde mit dem Spiel beim Karlsruher SC hat der FC Ingolstadt eine gelungene Generalprobe hingelegt. Am Samstag gewannen die Schanzer den ligainternen Vergleich beim FC Erzgebirge Aue mit 1:0 und tankten so Selbstvertrauen für den anstehenden Kampf gegen den Abstieg.

Das Tor des Tages erzielte mit Marvin Matip zwar ein Innenverteidiger, aber dennoch fiel vor allem auf, dass Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl eine praktisch völlig neu formierte Offensive auf den Platz schickte. Während Caiuby auch in der Hinserie gesetzt war, nun aber anstatt im linken Mittelfeld in der Spitze agiert, spielten Collin Quaner, Karl-Heinz Lappe und Stefan Lex im bisherigen Saisonverlauf nur eine untergeordnete oder gar keine Rolle.

Bei Lex ist dies nicht weiter verwunderlich, kam der Angreifer doch erst vor wenigen Wochen von der SpVgg Greuther Fürth, bei der er nur in der zweiten Mannschaft zum Zug kam. In Ingolstadt lieferte Lex eine starke Vorbereitung ab und empfahl sich nachdrücklich für Einsätze. Gleiches gilt für Lappe, der in der Vergangenheit seine Torjägerqualitäten schon in der zweiten Mannschaft der Schanzer unter Beweis gestellt hatte, bislang aber nur eine Jokerrolle inne hatte. Nun aber winkt dem Angreifer plötzlich die lang ersehnte Chancen von Anfang an.

An diese hatte Quaner schon gar nicht mehr geglaubt, nachdem ihm bereits im Sommer mitgeteilt wurde, in den Planungen keine Rolle mehr zu spiele und nach dem Trainerwechsel auch Hasenhüttl auf den schnellen Rechtsaußen verzichtete. Nun aber zeigte Quaner anders als bisher nicht nur gute Trainingsleistungen, sondern wusste auch in den Testspielen zu gefallen, was ihm in Karlsruhe einen Platz in der ersten Elf einbringen könnte.

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