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Euphorie beim FC St. Pauli – Unangenehme Aufgabe wartet

Der FC St. Pauli hat seine Schwächephase mit nur vier Punkten aus den letzten fünf Spielen vor Weihnachten beendet und in der Winterpause offenbar richtig Kraft getankt. Bei der SpVgg Greuther Fürth gelang den Braun-Weißen zum Auftakt im neuen Jahr ein 2:0-Sieg, dem nun am vergangenen Wochenende ein 1:0-Sieg gegen RB Leipzig folgte. Der Spitzenreiter, der zuvor zehn von elf Spielen gewonnen hatte, war am Millerntor zwar über weite Strecken die überlegene Mannschaft und kam am Ende auf 10:5-Chancen, doch ein überragender Robin Himmelmann im Tor der Kiez-Kicker hielt den dritten 1:0-Sieg in Folge gegen Leipzig fest.

Trainer Ewald Lienen sparte nach dem Abpfiff nicht mit Lob für seine Mannschaft, die die Euphorie rund ums Millerntor wieder deutlich angeheizt hat: „Alle in der Mannschaft haben heute nah am Leistungsniveau gespielt und sich vor allem voll reingeworfen.“

Am kommenden Freitag darf St. Pauli wieder zu Hause ran, dann aber in einem Spiel mit völlig anderen Vorzeichen. Denn anders als Leipzig und zuvor auch Fürth wird der FSV Frankfurt sicherlich nicht selbst die Initiative suchen, sondern aus einer sehr kompakten Defensive heraus auf Konter lauern. Und genau gegen Mannschaften mit einer solchen Spielweise hat St. Pauli in dieser Saison Probleme, da es im Spiel nach vorne nicht selten an Ideen fehlt.

Keeper Himmelmann warnte nun wohl auch deshalb in „Bild“ vor Frankfurt und vor allem auch davor, die Dinge gegen einen tabellarisch als Außenseiter anreisenden Gegner nur spielerisch lösen zu wollen: „Sicher werden wir gegen den FSV Frankfurt in die Favoritenrolle gedrängt. Wichtig ist aber, dass sich bei uns deshalb nichts ins Unterbewusstsein einschleicht“, hofft Himmelmann auf eine abermals konzentrierte und leidenschaftliche Leistung seines Teams, dem dann womöglich auch wieder ein Treffer zum Sieg reichen könnte.

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