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Erzgebirge Aue verpflichtet Daniel Haas

Nach dem Negativtrend der letzten Wochen hat der FC Erzgebirge Aue noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und auf die schwere Ellenbogen-Verletzung von Stammkeeper Martin Männel, der noch mehrere Wochenlang ausfällt, mit der Verpflichtung von Daniel Haas reagiert.

Der 33 Jahre alte Schlussmann war nach seinem Vertragsende beim 1. FC Union Berlin am 30. Juni vereinslos gewesen und konnte nur deshalb nach Transferschluss noch verpflichtet werden. Haas, der 35 Erstliga- und 132 Zweitligaspiele bestritten hat, hielt sich während dieser Zeit bei Hertha BSC fit und könnte direkt nach der Länderspielpause im Tor der Veilchen stehen, wo zuletzt der unerfahrene Robert Jendrusch als Vertreter von Männel fungierte und gerade beim 2:4 gegen den VfL Bochum in mehreren Szenen nicht optimal aussah.

Trainer Pavel Dotchev zeigt sich mit der Verpflichtung von Haas, der zunächst einen Vertrag bis zum Ende der Saison unterschrieben hat, sehr zufrieden und sieht darin eine wichtige Maßnahme, um nicht noch gravierendere Probleme zwischen den Pfosten zu bekommen: „Daniel bringt viel Substanz und Persönlichkeit mit. Er stellt eine Verstärkung für die Mannschaft dar. Wir wollen in den nächsten Spielen nichts riskieren und sahen uns am Zug zu handeln, um keine wichtigen Punkte zu verschenken.“

Die Worte von Präsident Helge Leonhardt, laut dem Jendrusch die Zukunft gehört und der deshalb auch eine Verlängerung mit dem bisherigen Ersatzmann ankündigte, lassen auf jeden Fall erahnen, dass Haas direkt zur Nummer eins aufsteigt: „Die Personalentscheidung um Daniel Haas war zum jetzigen Zeitpunkt notwendig, um der Hintermannschaft wieder mehr Stabilität und Martin Männel die Zeit zu geben, sich in aller Ruhe auszukurieren. Wir sind überzeugt, dass wir mit ihm in die Erfolgsspur zurückfinden und die nötigen Punkte holen werden, um die Klasse zu halten. Dies ist das oberste Ziel.“

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