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Erzgebirge Aue muss lange auf Martin Männel verzichten

Der FC Erzgebirge Aue muss lange Zeit, vermutlich bis hinein ins Jahr 2017, ohne seine Nummer eins Martin Männel auskommen. Der Schlussmann, der gleichzeitig Kapitän der Veilchen ist, erlitt beim 1:1 am Mittwoch gegen Arminia Bielefeld eine Ellenbogenverletzung, die noch gravierender ist als man zunächst gehofft hatte.

Nachdem Männel, der sich bei einem Zweikampf mit Bielefelds Christoph Hemlein den Ellenbogen ausgerenkt hat, am späten Mittwochabend via Facebook verkündet hatte, dass alles wieder eingerenkt sei und er gestärkt zurückkommen werde, war man in Aue noch zuversichtlich, dass der Keeper vielleicht nur wenige Wochen zur Verfügung steht. Inzwischen ist aber klar, dass Männel schon alleine sechs Wochen lang Gips tragen muss, sobald eine für Dienstag angesetzte Operation über die Bühne gegangen ist.

Aues Mannschaftsarzt Torsten Seltmann machte inzwischen in einem Statement auf der offiziellen Webseite der Veilchen klar, dass trotz einer noch nicht vollständigen Diagnose eine lange Pause unvermeidlich ist: „Das ist eine schwere Verletzung. Trotzdem wir noch nicht alle Befunde haben, kann ich schon sagen, dass er für die kommenden Wochen und gegebenenfalls Monate ausfallen wird.“

Aue muss damit auf einen seiner absoluten Leistungsträger verzichten, der auch als Führungsspieler enorm wichtig ist. Wohl bis zum Winter und vielleicht sogar auch noch darüber hinaus ist damit nun Robert Jendrusch gefordert, der nach Männels Auswechslung gegen Bielefeld ein ordentliches Zweitliga-Debüt feierte und nun am Wochenende erstmals von Beginn an auflaufen wird. Der 20-Jährige hat damit aber natürlich auch die große Chance, sich einen Namen zu machen, auch wenn damit zu rechnen ist, dass Männel nach seiner Rückkehr auch wieder im Tor stehen wird.

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