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Erzgebirge Aue bis Saisonende ohne Nils Miatke – Neues Stadion rückt näher

Nach dem für Winterpausen-Verhältnisse enormen Umbruch mit acht Neuzugängen ist der FC Erzgebirge Aue blendend ins neue Jahr gestartet und hat mit den Siegen gegen RB Leipzig (2:0) und bei Fortuna Düsseldorf (3:2) sogar den Ansatz von Euphorie entfacht.

Drei Spiele und nur einen Punkt später ist bei den Veilchen allerdings Ernüchterung eingekehrt, was nicht nur an den Niederlagen gegen den SV Darmstadt 98 (0:1) und den FC Ingolstadt (0:3), liegt, sondern vor allem auch am enormen Verletzungspech, dass Trainer Tomislav Stipic und sein Team heimgesucht hat. Fehlten gegen Ingolstadt mit Bobby Wood, Clemens Fandrich und Arvydas Novikovas bereits drei Stammkräfte, so erwischte es gegen die Schanzer auch noch Nils Miatke. Der Linksverteidiger verdrehte sich ohne gegnerische Einwirkung das Knie und erlitt dabei einen Kreuzband- und Meniskusriss. Für Miatke ist die Saison bei einer zu erwartenden Pause von mindestens sechs Monaten damit definitiv beendet.

Unabhängig von der sportlichen Situation werden in Aue die Pläne für ein neues Stadion forciert, mit dessen Bau schon im Oktober begonnen werden soll und in dem bereits zur Saison 2017/18 die ersten Spiele stattfinden sollen.

Am Montagabend stellte der FC Erzgebirge den rund 800 erschienenen Gästen gemeinsam mit dem Landkreis und den Generalplanern zwei Modelle für das neue Erzgebirgsstadion vor, von denen indes nur eines dem Kreistag zur Entscheidung vorgelegt wird. Beim ersten Modell, das mit rund 17 Millionen Euro günstiger wäre, bliebe die aktuelle Gegentribüne erhalten und es würden folglich nur drei neue Tribünen gebaut. Bei Variante zwei wird dagegen die bestehende Gegentribüne auch abgerissen und es erfolgt ein komplett Neubau, bei dem alle Ecken geschlossen wären. Präsident Helge Leonhardt erklärte, dass zweite Modell zu favorisieren, betonte aber auch, dass erst die wirtschaftliche Machbarkeit abgeklopft werden müsse.

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