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Energie Cottbus entlässt Rudi Bommer – Nachfolgersuche läuft

Der FC Energie Cottbus hat auf die Talfahrt der vergangenen Wochen reagiert und sich von Trainer Rudi Bommer getrennt. Nach der 0:1-Heimpleite gegen den VfL Bochum am Freitagabend nahmen sich die Verantwortlichen des Vereins noch über das Wochenende Zeit, ehe am Montagabend die endgültige Entscheidung fiel.

Um 16 Uhr leitete Bommer noch das Nachmittagstraining, ehe er mit Präsident Ulrich Lepsch zusammenkam und dabei wohl schon über seine Beurlaubung informiert wurde. Der FC Energie gab allerdings erst am heutigen Dienstag bekannt, dass die Zusammenarbeit mit dem 56 Jahre alten Fußball-Lehrer mit sofortiger Wirkung beendet wird. Zeitgleich verabschiedete sich Bommer von der Mannschaft, die mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres von Bommers bisherigem Assistenten uwe Speidel trainiert wird.

Speidel ist allerdings nur eine Übergangslösung und wird spätestens nach der Partie am nächsten Montag beim FC St. Pauli von einem neuen Trainer abgelöst. Heißester Kandidat auf den Trainerstuhl in der Lausitz ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge Stephan Schmidt, der am Ende der vergangenen Saison beim SC Paderborn entlassen wurde. Präsident Lepsch soll sich jedenfalls bereits am Samstag am Rande des Spiels Hertha BSC gegen den FC Schalke 04 mit dem 37-Jährigen getroffen haben. Schmidt gilt als moderner Trainer und wäre daher in gewisser Weise ein Gegenentwurf zu Bommer, der noch eher der alten Schule angehört.

Die endgültige Entscheidung für Schmidt ist aber wohl noch nicht gefallen. Laut „Kicker“ werden auch noch andere Namen wie der von Franco Foda diskutiert, wobei die Tendenz aber schon klar zu Schmidt geht. Aktuell ist nicht einmal auszuschließen, dass Schmidt schon am Montag auf der Cottbuser Bank sitzen wird.

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