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Energie Cottbus auf schwieriger Spielersuche – Maik Franz kommt wohl nicht

Bei acht Punkten Rückstand ans rettende Ufer und mit der Last von acht Niederlagen in Folge auf dem Rücken fällt es nicht schwer, dem FC Energie Cottbus eine ganz schwierige Restrückrunde zu prophezeien. Der Klub aus der Lausitz, der im Sommer eigentlich zum erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter gezählt wurde, befinden sich seit Wochen auf Tiefflug, den auch der Trainerwechsel von Rudi Bommer zu Stephan Schmidt Anfang Oktober nicht zu stoppen vermochte.

Vielmehr setzte es unter Schmidt in allen sechs Spielen Niederlagen, was aber nichts daran ändert, dass der mit 37 Jahren noch sehr junge Fußball-Lehrer das Vertrauen der Verantwortlichen in Cottbus um Präsident Ulrich Lepsch genießt.

So darf Schmidt den Kader in der Winterpause nach seinen Vorstellungen umgestalten und erhält aller Voraussicht nach in allen Mannschaftsteilen Verstärkungen. Diese zu finden, ist allerdings in Anbetracht der Tabellensituation alles andere als einfach, wechselt doch kein ambitionierter Profi zum abgeschlagenen Schlusslicht der 2. Bundesliga, wenn andere Optionen bestehen. So soll der von Schmidt als Wunschkandidat für das Abwehrzentrum auserkorene Maik Franz bereits seine Absage erteilt und erklärt haben, sich bei Hertha BSC durchsetzen zu wollen. Und bei Angreifer Stefan Kutschke vom VfL Wolfsburg dürfte Cottbus beim Blick auf die Konkurrenz bestehend aus RB Leipzig, Eintracht Braunschweig, SC Freiburg und 1. FC Nürnberg ebenfalls kaum Chancen haben.

Derweil tun sich aber auch die drei Spieler, die von Coach Schmidt über ihre nicht mehr vorhandenen Perspektiven aufgeklärt und zum Wechsel aufgefordert wurden, schwer bei der Suche nach einem neuen Verein. Momentan ist so davon auszugehen, dass Markus Brzenska, Marc-Andre Krusa und John Jairo Mosquera mit dem FC Energie in die Vorbereitung auf die Rückrunde starten.

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