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Endlich der erste Heimsieg für den VfL Bochum – Peter Neururer erleichtert

Nach sechs 1:1-Unentschieden und zuletzt der 0:3-Niederlage gegen den TSV 1860 München ist es dem VfL Bochum im achten Anlauf endlich gelungen, vor eigenem Publikum drei Punkte zu holen. Gegen den VfR Aalen feierte der Revierklub am Freitagabend einen 4:0-Erfolg, mit dem gleichzeitig erstmals nach acht Pflichtspielen ohne Sieg wieder gewonnen und die Talfahrt in der Tabelle gestoppt wurde.

Entsprechend erleichtert war Trainer Peter Neururer, der im Vorfeld von seiner Elf einen Sieg gefordert und im Training großen Wert auf Pressing gelegt hatte: „In erster Linie sind wir wahnsinnig froh über diesen Sieg heute. Wir brauchten acht Anläufe, um uns zu belohnen. Von daher ist das eine rundum hervorragende Sache.“

Vollends zufrieden war Neururer aber mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht. Vielmehr führte der VfL-Coach zurecht an, dass Aalen zwischenzeitlich die bessere Mannschaft war und durchaus Chancen zum Ausgleich besaß: „Das 4:0 stellt aber sicherlich nicht die Abläufe des Spieles dar. Andi Luthe hat uns mit einer herausragenden Leistung im Spiel gehalten.“

Nichtsdestotrotz hat Bochum nun 19 Punkte auf dem Konto und darf bei zumindest vorerst sieben Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone wieder den Blick leicht nach oben richten, wenngleich der Rückstand auf Platz drei auch fünf Punkte beträgt. Welche Ziele sich der VfL im neuen Jahr setzen kann und ob womöglich ein Eingreifen ins Aufstiegsrennen denkbar ist, wird sich in den kommenden fünf Spielen bis Weihnachten zeigen, von denen drei auswärts bestritten werden müssen. Zunächst geht es am nächsten Wochenende zum Tabellenführer FC Ingolstadt, wo sich schon zeigen wird, was der Sieg gegen Aalen wert war. Setzt es wieder eine Niederlage, dürfte das Thema oberes Drittel zumindest bis zum Ende des Jahres keines mehr sein.

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