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Ende der Krise nicht in Sicht – Energie Cottbus droht der Abstieg

Nach einem vielversprechenden Saisonstart mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen wurde der FC Energie Cottbus nicht von wenigen Beobachtern der 2. Bundesliga zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten gezählt. Seitdem sind an den vergangenen 14 Spieltagen aber nur noch sechs weitere Punkte hinzugekommen und der FC Energie findet sich folgerichtig auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

Weil der Rückstand ans rettende Ufer schon sieben Punkte beträgt und am heutigen Sonntag sogar noch weiter anwachsen könnte, geht es für den FC Energie nur noch um den Klassenerhalt, der schon schwer genug zu realisieren sein dürfte. Das ist auch Trainer Stephan Schmidt bewusst, unter dem der erhoffte Umschwung komplett ausgeblieben ist: „Natürlich ist unsere Lage dramatisch. Letztendlich geht es um Punkte und die Fehlen uns. Die Hinrunde war absolut enttäuschend. Unser Fokus liegt jetzt auf der Rückrunde“, so der 37 Jahre alte Fußball-Lehrer, der seit seinem Amtsantritt alle fünf Spiele verloren hat.

Mit den beiden Niederlage noch unter Ex-Coach Rudi Bommer hat Cottbus nun sieben Partien in Folge verloren, was letztmals vor über 30 Jahren noch zu DDR-Zeiten der Fall war. Beim letzten Spiel in diesem Jahr beim SC Paderborn ist für Energie ein Sieg nun schon fast Pflicht, um die Aufholjagd im Frühjahr nicht mit zu großem Rückstand starten zu müssen.

Einfache Fehler wie beim gestrigen 1:3 gegen Fortuna Düsseldorf darf sich Cottbus allerdings weder in Paderborn noch in den verbleibenden Spielen der Rückserie erlauben, will man am Ende der Saison nicht den bitteren Gang in die Drittklassigkeit antreten. Kapitän Uwe Möhrle hat die Hoffnung indes noch nicht aufgegeben, wie sein Statement bei „Sky“ zeigt: „Wir müssen unbedingt mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen. Dann haben sechs Wochen Zeit, um uns neu zu sortieren.“

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