Home > News > Transfernachrichten > Ein weiterer Brasilianer für 1860 München? – Ribamar wohl im Anflug

Ein weiterer Brasilianer für 1860 München? – Ribamar wohl im Anflug

Mit Flügelspieler Victor Andrade von Benfica Lissabon trainiert seit einigen Tagen ein Brasilianer beim TSV 1860 München mit, dessen Verpflichtung zwar offiziell noch nicht vollzogen wurde, aber allgemein erwartet wird. Und allem Anschein nach bekommt Andrade in Kürze Gesellschaft von einem Landsmann, denn schenkt man brasilianischen Medienberichten Glauben, befindet sich auch Angreifer Ribamar im Anflug auf München.

Die Löwen sollen den U20-Nationalstürmer Brasiliens demnach für 2,5 Millionen Euro von Botafogo Rio de Janeiro verpflichten. Der brasilianische Traditionsklub erhält zusätzlich bei einem Weiterverkauf Ribamars innerhalb von sechs Monaten 30 Prozent der Ablöse und bei einem späteren Transfer fünf Prozent. Von Seiten der Münchner Löwen gibt es zu dieser Personalie allerdings noch keinen Kommentar, was freilich nichts heißen muss, denn auch die Gerüchte um den kurze Zeit später als Neuzugang vorgestellten Filip Stojkovic blieben umkommentiert.

Der 19 Jahre alte Ribamar hat bislang zwölf Partien für die erste Mannschaft von Botafogo absolviert und beim 2:1-Erfolg gegen Atletico Paranaense seinen bislang einzigen Treffer erzielt. Mit 1,84 Metern ist Ribamar ein eher robuster Mittelstürmer, der in München sowohl anstelle von als auch mit Sascha Mölders stürmen könnte. Die Verpflichtung von Karim Matmour und der wahrscheinliche Transfer von Andrade lassen indes vermuten, dass Trainer Kosta Runjaic in erster Linie auf ein 4-2-3-1 mit nur einem zentralen Angreifer bauen wird.

Neben Mölders und Ribamar steht für diese Position auch noch Stefan Mugosa zur Verfügung, der nach einer enttäuschenden Vorsaison bislang eine gute Vorbereitung spielt. Letztlich wäre Ribamar, sollte der Transfer tatsächlich über die Bühne gehen, wohl der Ersatz für Rubin Okotie, der seinen Vertrag nicht verlängert hat und inzwischen in China gelandet ist.

Über Vjeko