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Eduard Geyer als Retter von Energie Cottbus? – Planspiele mit dem einstigen Erfolgscoach

Neun Spiele hat der FC Energie Cottbus in Folge verloren und findet sich damit wenig überraschend auf dem letzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga wieder. In Anbetracht von bereits neun Punkten Rückstand ans rettende Ufer ist allen in der Lausitz klar, dass schon den nächsten Spielen beim VfR Aalen und anschließend gegen Erzgebirge Aue enorme Bedeutung zukommt.

Die Verantwortlichen mit Präsident Ulrich Lepsch an der Spitze wollen aber im Wissen darum, welche enormen Einschnitte ein Abstieg mit sich bringen würde, verständlicherweise nichts unversucht lassen und denken hinter verschlossenen Türen offenbar über eine spektakuläre Rückholaktion nach. So berichtet „Bild“ von Planspielen mit dem einstigen Erfolgscoach Eduard Geyer als Sportdirektor und gegebenenfalls auch neuer Trainer, sollte Stephan Schmidt nach sieben Niederlagen in seinen ersten sieben Spielen auf der Energie-Bank weiter nicht in die Erfolgsspur finden.

Die Aussagen von Lepsch auf Nachfrage der „Bild“ lassen in jedem Fall schon tief blicken: „Ein interessanter Mann. Wir analysieren intensiv unsere Situation und sind auf der Suche nach Lösungen“, so der Energi-Boss über den mittlerweile 69 Jahre alten Geyer, der letztmals in der Saison 2007/08 bei Dynamo Dresden als Trainer in Erscheinung getreten war. Als Rentner sieht sich Geyer allerdings noch nicht, sondern erklärt öffentlich, zur Verfügung zu stehen: „Ich habe immer gesagt, dass ich bei einem passenden Angebot ins Fußball-Geschäft zurückkehren würde. Wenn Energie mich braucht, bin ich bereit.“

Bleibt nur die Frage, ob Geyer tatsächlich noch etwas bewegen könnte, sollte es auch in Aalen nicht zu einem Sieg reichen. Bei nur noch 14 ausstehenden Spielen ist der aktuelle Rückstand jedenfalls schon enorm und daran, dass der FC Energie plötzlich eine Siegesserie startet, fällt es schwer zu glauben.

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