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Dynamo Dresden hadert mit Punktverlusten gegen Aue – Adnan Mravac verletzt

Nach zehn Punkten aus vier Spielen hat Dynamo Dresden am Sonntag zwar auch das Sachsenderby gegen den FC Erzgebirge Aue nicht verloren, doch zufrieden war in Dresden mit dem 1:1 dennoch niemand. Denn trotz langer Überzahl ermöglicht Dresden Aue in der Nachspielzeit den Ausgleich, der gleichbedeutend mit zwei Punktverlusten war.

Angreifer Mickael Pote, der mehrfach das 2:0 auf dem Fuß hatte, und Innenverteidiger Adnan Mravac, dem vor dem 1:1 durch Rene Klingbeil ein folgenschwerer Stockfehler unterlief, waren die größten Unglücksraben im Dresdner Lager, auch wenn es öffentlich natürlich keine persönlichen Vorwürfe von Trainer Olaf Janßen oder den Mitspielern gab.

Coach Janßen äußerte sich stattdessen allgemein und kritisierte via „Bild“ die nach den jüngsten Erfolgen deutlich gestiegene Erwartungshaltung vor dem Spiel gegen Aue: „Als ich hier vor zwei Monaten in Dresden angefangen habe, standen wir mit drei Punkten am Ende. Jetzt haben wir 16, und wir tun sehr gut daran, ein Stück demütig zu sein“, so Janßen, der sehr wohl vernommen hat, dass im Umfeld schon erste Träume von der Bundesliga kursierten. Der Dresdner Cheftrainer sieht das 1:1 gegen Aue indes auch als Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt: „Jetzt weiß hoffentlich jeder, dass wir nicht einen Punkt geschenkt bekommen werden.“

Für Mravac, der noch vor der Pause für den rotgefährdeten Adam Susac eingewechselt worden war, war der Sonntag ein völlig gebrauchter Tag. Denn wie sich nach der Partie zeigte, erlitt der im Sommer vom SV Mattersburg gekommene Bosnier bei einem Zusammenstoß mit Torwart Benjamin Kirsten eine Nasenscheidewandfraktur, die von den Ärzten zwar ohne Operation gerichtet werden konnten, aber den 31 Jahre alten Innenverteidiger dennoch erst einmal außer Gefecht setzt.

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