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Dynamo Dresden: Endlich alles klar mit Akaki Gogia

Zwei Tage nach dem 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg, das wegen des erst in der vierten Minute der Nachspielzeit erzielten Ausgleichs von Pascal Testroet als eher glücklich zu bezeichnen, aber keineswegs unverdient war, hat Dynamo Dresden am gestrigen Montag einen weiteren und möglicherweise letzten Neuzugang für diese Transferperiode vorgestellt.

Bereits vorvergangene Woche hatte Dynamo mitgeteilt, sich mit dem FC Brentford in Gesprächen über eine Ausleihe von Akaki Gogia zu befinden, doch obwohl der deutsch-georgische Flügelspieler zu diesem Zeitpunkt bereits in Dresden weilte, ließ die Vollzugsmeldung auf sich warten. Nun aber konnte Dynamo verkünden, dass der 24-Jährige zunächst bis zum Ende dieser Saison ausgeliehen wird. Anschließend kann Dresden von einer Kaufoption Gebrauch machen und Gogia fest an sich binden.

„Andy kann sowohl seine Nebenleute in Szene setzen, als auch selbst torgefährlich werden. Er bringt spielerische Qualitäten mit und ist eine zusätzliche Option bei Standard“ freute sich Sportdirektor Ralf Minge über die geglückte Verpflichtung des vor einem Jahr vom Halleschen FC nach Brentford gewechselten Technikers, der in der zweiten englischen Liga nicht wie erhofft Fuß fassen konnte und nun in Deutschland einen Neustart plant.

Bevor Gogia ins Blickfeld rückte, hatte sich Dresden auf der Suche nach Verstärkung für die Offensive vergeblich um den inzwischen bei Bröndby IF gelandeten Hany Mukhtar sowie den Schweden Emil Hallberg, der aber letztlich von Udinese Calcio innerhalb Italiens zu Ascoli Picchio wechselte, bemüht. Eine Notlösung ist Gogia, der seine Qualitäten seit 2013 in 71 Drittliga-Spielen für Halle mit 19 Toren und 14 Vorlagen hinreichend unter Beweis gestellt hat, aber dennoch nicht. Vielmehr könnte der Neuzugang zu einer wesentlichen Verstärkung werden, wenn es ihm gelingt, an die Leistungen der vorvergangenen Saison anzuknüpfen.

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