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Düsseldorfs Alex Madlung droht eine nachträgliche Sperre

Fortuna Düsseldorf steht nach acht Spieltagen mit zehn Punkten ordentlich da und scheint auf einem sehr guten Weg, sich in diesem Jahr zumindest von der gefährdeten Zone fernhalten zu können, was ja das oberste Ziel der Rheinländer und von Trainer Friedhelm Funkel ist.

Generell verfügt die Fortuna aktuell wieder über eine Mannschaft mit Perspektive, in der einige vielversprechende junge Spieler zusammen mit Routiniers wie dem gestern beim 1:1 gegen den Karlsruher SC erneut starken Torwart Michael Rensing, Abwehrchef Alexander Madlung oder Adam Bodzek und Oliver Fink im zentralen Mittelfeld gut harmonieren.

Dass sich gegen den KSC mit Madlung aber ausgerechnet einer der Routiniers einen völlig unnötigen Aussetzer erlaubt hat, trübt derzeit die Stimmung ein wenig. Der erfahrene Innenverteidiger ließ sich drei Minute vor dem Ende vor einem Freistoß des KSC zu einem Ellenbogenschlag gegen Karlsruhes Franck Kom hinreissen, der zwar von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus und ihren Assistenten unbeobachtet geblieben ist, auf den TV-Bildern aber bestens erkannt werden kann.

Madlung muss deshalb davon ausgehen, dass der Kontrollausschuss des DFB in den kommenden Tagen Ermittlungen gegen ihn aufnimmt, die letztlich in eine Sperre münden dürften. Beispielhaft dafür stehen die Fälle von Fürths Robert Zulj und St. Paulis Lasse Sobiech, die sich in den letzten Wochen zu ähnlichen Aktionen hinreissen ließen und nachträglich gesperrt wurden. Weil auf den TV-Bildern keine wirkliche Provokation Koms zu erkennen ist, die sich stafmildernd auswirken würde, muss Madlung mit einer Sperre von mindestens drei Spielen rechnen, die für die Fortuna fraglos eine Schwächung bedeutet, wenngleich Youngster Robin Bormuth schon gezeigt hat, im Fall der Fälle in die Bresche springen zu können.

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