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Dirk Schuster übernimmt den KSC nicht

Vor zwölf Tagen entschied sich der Karlsruher SC zur aus Sicht nicht weniger Fans überfälligen Beurlaubung von Trainer Tomas Oral, unter dessen Regie die Badener anders als erhofft nicht ans Tor zur Bundesliga klopften, sondern immer tiefer in den Tabellenkeller der 2. Bundesliga rutschten. Mit Interimstrainer Lukas Kwasniok, der obersten Wert auf eine stabile Defensive legte, gelang dann bei Dynamo Dresden immerhin ein torloses Remis und nun soll nach Möglichkeit gegen Eintracht Braunschweig noch ein Dreier her, bevor es in die Winterpause geht.

Mit dieser Partie verabschiedet sich Kwasniok dann auch wieder aus der ersten Reihe und wird voraussichtlich zur U19 zurückkehren. Wer dann das Kommando bei den Profis übernehmen wird, steht derzeit noch nicht fest. Sportdirektor Oliver Kreuzer, der nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt zum 1. Dezember das Aus von Oral beschließen musste, sucht derzeit intensiv nach einem neuen Coach, der indes wohl nicht ganz so leicht zu finden ist.

Der als Kandidat gehandelte Thorsten Fink hat schon vergangene Woche erklärt, seinen Vertrag bei Austria Wien erfüllen zu wollen und bei Franco Foda steht ein noch bis Saisonende laufender Kontrakt bei Sturm Graz im Weg. Joe Zinnbauer könnte den FC St. Gallen derweil zwar dank einer Ausstiegsklausel ablösefrei verlassen, doch konkret geworden ist es auch in dieser Personalie noch nicht.

Dafür hat der KSC offenbar beim am Mittwoch völlig unerwartet beim FC Augsburg entlassenen Dirk Schuster angefragt, der in den 90er-Jahren Teil der legendären Mannschaft von Winfried Schäfer war und es als KSC-Profi sogar in die Nationalmannschaft schaffte. Schusters Berater Ronny Zeller verriet nun aber gegenüber „Bild“, dass der frühere Verteidiger nicht zur Verfügung steht.

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