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DFB-Pokal: Schwere Aufgaben für die vier Zweitligisten

Mit dem VfR Aalen, dem 1. FC Kaiserslautern, Eintracht Braunschweig und RB Leipzig haben vier Vereine aus der 2. Bundesliga den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschafft. Die Auslosung, die am späten Mittwochabend erfolgte, brachte dem Quartett allerdings ausnahmslos schwere Aufgaben ein.

Der VfR Aalen, der überraschend mit 2:0 gegen Hannover 96 die Oberhand behielt, bekommt es in der Runde der letzten 16 mit der TSG 1899 Hoffenheim zu tun und hofft natürlich nach dem Coup gegen Hannover den nächsten Bundesligisten aus dem Wettbewerb kegeln zu können. Die mit dem Achtelfinal-Einzug verbundenen Garantieeinnahmen in Höhe von 527.000 Euro dürfte der finanziell angeschlagene VfR zudem gerne mitnehmen.

Das gilt freilich auch für die anderen drei Zweitligisten, die eine Runde weitergekommen sind, wenngleich sich die finanzielle Not bei RB Leipzig in Grenzen hält. Der Zweitliga-Aufsteiger setzte sich im ligainternen Duell gegen Erzgebirge Aue mit 3:1 nach Verlängerung durch, schaffte allerdings erst in der Nachspielzeit den Ausgleich, nachdem Aue zuvor einige Großchancen ausgelassen hatte. Nun trifft Leipzig auf den VfL Wolfsburg, dessen Ziel sicherlich nicht nur das Achtelfinale ist.

Die denkbar schwerste Aufgabe bei der Auslosung erwischte indes Eintracht Braunschweig. Nach einem mühevollen 1:0-Sieg bei den Würzburger Kickers, an denen zuvor Fortuna Düsseldorf gescheitert war, geht die Reise für den BTSV Anfang März zum FC Bayern München, wo sich die Chancen der Eintracht in Grenzen halten dürften.

Ebenfalls klarer Außenseiter ist der 1. FC Kaiserslautern, der sich mit 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth durchsetzte, bei Bayer Leverkusen. Die Pfälzer erinnern sich aber noch gerne an das Vorjahr, als es im Viertelfinale in die BayArena ging und mit einem 1:0 nach Verlängerung überraschend das Halbfinale erreicht wurde.

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