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Dave Bulthuis vor Abschied vom 1. FC Nürnberg

Mit den aktuellen 39 Punkten hat der 1. FC Nürnberg den Klassenerhalt zwar noch nicht sicher in der Tasche, doch sofern nicht alles gegen den Club läuft, sollte es in ein weiteres Zweitliga-Jahr gehen. Das vierte Jahr in Folge in der Zweitklassigkeit dürfte für die finanziell alles andere als auf Rosen gebetteten Franken aber nicht einfach werden. Zwar wird die 2. Bundesliga bei den erwarteten Absteigern SV Darmstadt 98 und FC Ingolstadt vermutlich etwas schwächer, doch neben Nürnberg hoffen auch zahlreiche weitere Vereine davon profitieren und um den Aufstieg mitspielen zu können.

Inwieweit der Aufstieg für den Club ein realistisches Ziel darstellt, hängt nicht unwesentlich auch von der Kaderzusammenstellung ab, bei der es im Moment ebenso noch Fragezeichen gibt wie bei der Zukunft von Trainer Michael Köllner.

Eine Entscheidung zeichnet sich aber inzwischen bei Dave Bulthuis ab, dessen Zeit in Nürnberg wohl zu Ende geht. Der niederländische Innenverteidiger ist mit seiner körperbetonten und leidenschaftlichen Spielweise zwar ein Publikumsliebling, gleichzeitig aber technisch und im Spielaufbau limitiert. Dass der 26-Jährige überdies zu den Besserverdienern gehört und offenbar in den ersten Gesprächen im Winter nicht dazu bereit war, von seinen Vorstellungen abzugehen, wird letztlich wohl in die Trennung münden.

„Es wurden früh Vorstellungen formuliert, die schwer erfüllt werden können“, deutet Sportvorstand Andreas Bornemann in „Bild“ die finanziellen Gründe für Bulthuis‘ bevorstehenden Abschied mehr als nur an, während der Verteidiger selbst offen einräumt, sich längst mit anderen Optionen zu beschäftigen: „Ich habe vom Verein nichts erhalten. Man weiß nie, was noch passiert, aber jetzt muss ich mich eben auch anderweitig umschauen. Erste Interessenten gibt es bereits.“

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