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Daniel Haas soll beim 1. FC Union Berlin bleiben – Verlängerung noch nicht perfekt

Bei der gestrigen 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln war Daniel Haas zwar beim von Patrick Helmes zum 1:1 verwandelten Elfmeter machtlos, doch beim zweiten Gegentreffer abermals durch Helmes machte der Schlussmann des 1. FC Union Berlin keine gute Figur. Der Freistoß des Kölner Torjägers zum Endstand schlug in der 59. Minute im Torwarteck ein, womit Haas trotz der vergleichsweise kurzen Distanz nicht von Schuld frei zu sprechen ist.

Trainer Uwe Neuhaus kritisierte nach dem Spiel indes nicht seinen Torhüter, sondern Schiedsrichter Wolfgang Stark, der Union einen Treffer von Damir Kreilach wegen Handspiels abgepfiffen hatte, auf der anderen Seite in einer vergleichbaren Situation aber nicht auf Elfmeter für die Eisernen entschied, als dem Kölner Innenverteidiger Dominic Maroh der Ball an die Hand sprang.

Trotz seines Fehlers gegen Köln bleibt Haas die Nummer eins im Tor der Köpenicker und das aller Voraussicht nach auch über diese Saison hinaus. Zwar dementierte der erfahrene Schlussmann, der 2012 von der TSG 1899 Hoffenheim an die Alte Försterei gekommen ist, kursierende Meldungen über eine bereits vollzogene Unterschrift, doch ist der Abschluss eines neuen Vertrages wohl nur noch Formsache.

Weil der langjährige Union-Keeper Jan Glinker, der zuletzt nur noch die Nummer zwei hinter Haas war, im Sommer den Verein verlässt, werden die Eisernen aber auf jeden Fall einen neuen Torhüter verpflichten, wobei die Tendenz offenbar zu einem jungen Schlussmann geht, der mittel- bis langfristig in die Fußstapfen von Haas treten könnte. Die beiden Mainzer Christian Wetklo und Heinz Müller, die gerüchteweise gehandelt wurden, sind damit aufgrund ihres Alters naturgemäß kein Thema, zumal beide auch in Sachen Gehalt relativ hohe Ansprüche haben dürften.

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