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Daniel Frahn verlässt RB Leipzig – Angreifer nicht zur U23

Mit einem Sieg am Montag beim 1. FC Kaiserslautern wäre RB Leipzig wohl endgültig zurück im Aufstiegsrennen, aus dem sich die Roten Bullen vor Wochen eigentlich schon mehr oder weniger verabschiedet hatten. Doch drei Siege in den letzten vier Spielen nährten die Hoffnungen auf den dritten Aufstieg in drei Jahren.

Großten Anteil am Durchmarsch von der Regional- in die 2. Bundesliga hatte Torjäger Daniel Frahn, der in der laufenden Saison zwar auch schon drei Tore erzielt hat, aber dennoch nicht mehr die Rolle spielt wie in den letzten beiden Jahren. Der 27-Jährige weiß spätestens seit Dezember, als ihn Ex-Trainer Alexander Zorniger über seine begrenzten Perspektiven aufklärte, und den später erfolgten Verpflichtungen von Omer Damari und Yordy Reyna für die laufende und Davie Selke schon für die nächste Saison, dass seine Zeit in Leipzig zu Ende geht.

Frahn hat sich nun in „Bild“ klar geäußert und erklärt, den Verein im Sommer trotz Vertrages bis 2016 zu verlassen. Ein noch vor kurzem als tragfähig erachtetes Modell mit dem Torjäger als Führungsspieler der vereinseigenen U23 wird es folglich nicht geben. „Ich bin 27 Jahre, will noch ein paar Jahre auf Top-Niveau kicken“, erklärte Frahn darauf angesprochen und verriet zumindest grob, wohin es ihn im Sommer ziehen wird: „Entweder ein Drittligist, der vom Umfeld und vom Kader das Zeug für den Aufstieg hat. Oder ich bleibe in der zweiten Liga.“

An Anfragen dürfte es dem Mittelstürmer nicht mangeln, nachdem ihm schon in der Winterpause bemerkenswerte 16 Offerten vorgelegen haben sollen. Nahezu alle ambitionierten Drittligisten aus dem Osten der Republik von Energie Cottbus über den Halleschen FC bis hin zu Dynamo Dresden wurden als Interessenten gehandelt und werden sich auch in den nächsten Wochen genau wie so mancher Zweitligist wieder die Fühler ausstrecken.

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