Home > News > Transfernachrichten > Claudio Pizarro ein Thema beim TSV 1860 München – Peruaner aber wohl zu teuer

Claudio Pizarro ein Thema beim TSV 1860 München – Peruaner aber wohl zu teuer

Am Samstag im Heimspiel gegen den SC Freiburg steht für den TSV 1860 München schon einiges auf dem Spiel, obwohl es sich erst um den zweiten Spieltag handelt. Setzt es nach dem 0:1 beim 1. FC Heidenheim eine weitere Niederlage, würde das ohnehin höchst sensible Umfeld wohl richtig unruhig und insbesondere Sportchef Gerhard Poschner würde noch mehr in die Kritik rücken.

Gründe dafür gibt es zweifellos, auch wenn Poschner nicht alleine dafür verantwortlich gemacht werden kann, dass bislang mit Rodnei, Romuald Lacazette und Milos Degenek erst drei Verstärkungen an Land gezogen werden konnten. Vielmehr hat daran auch das Chaos auf der Führungsebene in den Wochen nach der erst über die Relegation erfolgten Rettung einen gehörigen Anteil.

Nun gilt es aber, die verbleibenden rund fünf Wochen der Transferperiode zu nutzen, um Trainer Torsten Fröhling zusätzliche und objektiv betrachtet auch dringend nötige Qualität zur Verfügung zu stellen. Fröhling bewahrt zwar nach wie vor die Ruhe, macht aber kein Geheimnis daraus, sich noch einen neuen Rechtsverteidiger sowie Verstärkungen für das zentrale Mittelfeld und den Angriff zu wünschen.

Für den Angriff haben die Löwen eine überaus prominente Lösung ins Auge gefasst, deren Umsetzung aber wohl nicht einfach wird. So wurde übereinstimmenden Medienberichten zufolge über Claudio Pizarro gesprochen, dessen Vertrag beim FC Bayern München nicht mehr verlängert worden ist. Weil Pizarro nicht nur gerne in Deutschland, sondern am liebsten in München bleiben möchte, rechnet man sich an der Grünwalder Straße zumindest kleine Chancen aus. Mehr allerdings nicht, da der 36-Jährige wohl einen Verbleib in der Bundesliga bevorzugt und in Sachen Gehalt ohne ein extremes Entgegenkommen den finanziellen Rahmen des TSV 1860 sprengen würde.

Über Vjeko