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Braunschweig tritt auf der Stelle – Kessel rettet Punkt gegen Fürth

Eintracht Braunschweig hat weiterhin Probleme damit, nach dem Ausflug in die Bundesliga wieder in Liga zwei Fuß zu fassen. Die Eintracht kam am heutigen Samstag gegen die SpVgg Greuther Fürth nur zu einem 2:2 und bleibt damit im Mittelfeld der Tabelle stecken. Vor den Sonntagsspielen ist die Eintracht Elfter, kann aber sogar noch weiter abrutschen. Da der Rückstand auf Rang drei mit fünf Punkten im Rahmen ist, muss aber selbst der Aufstieg noch nicht abgeschrieben werden.

Nach dem Spiel gegen Fürth war man bei der Eintracht ohnehin erst einmal froh darüber, die zweite Heimniederlage der Saison vermieden zu haben. Garant für den Punktgewinn war Außenverteidiger Benjamin Kessel, der eine Viertelstunde vor dem Ende mit dem 1:2 das Signal zur Aufholjagd gab und diese dann in der Schlussminute selbst mit dem Ausgleich krönte.

Zufrieden war Kessel mit dem Spiel aber trotz seiner zwei Tore nicht wirklich: „Klar, auf der einen Seite ist das natürlich glücklich, wenn man in der letzten Sekunde den Ausgleich erzielt. Auf der anderen Seite haben wir gezeigt, dass Moral in der Mannschaft steckt und was für ein Potenzial wir haben. Uns ist es einfach nicht gelungen, dies schon vor dem 0:2 abzurufen, Da müssen wir uns natürlich hinterfragen, was der Grund dafür ist.“

Trainer Torsten Lieberknecht, der in der vergangenen Woche nochmals betont hatte, von der Qualität seiner Mannschaft überzeugt zu sein und eine positive Serie für wahrscheinlich zu halten, war nach dem Spiel gegen Fürth sichtlich verärgert und äußerte sich auch etwas angefressen darüber, dass von Seiten mancher Zuschauer schon ein Trainerwechsel gefordert wurde. In seinem siebten Jahr bei der Eintracht befindet sich Lieberknecht zwar in keiner einfachen Situation, doch sein Stuhl wackelt noch lange nicht einmal annähernd.

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