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Bielefeld setzt auf Erfahrung – Kann Norbert Meier die Arminia retten?

Nach nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen hat Arminia Bielefeld am späten Sonntagabend die Reissleine gezogen und sich dazu entschieden, auf dem Trainerposten neue Impulse zu setzen. Nachdem am Sonntag gegen 22 Uhr die Trennung von Stefan Krämer nach knapp zweieinhalb Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit verkündet worden war, wurde schon am Montagmittag mit Norbert Meier der Nachfolger offiziell vorgestellt.

Der 55 Jahre alte Fußball-Lehrer, der am Ende der vergangenen Saison bei Fortuna Düsseldorf gehen musste, sitzt nun just beim Bielefelder Gastspiel bei seinem Ex-Klub in Düsseldorf erstmals auf der Bank der Arminia. Meier soll in den verbleibenden zwölf Saisonspielen die aktuell fünf Punkte Rückstand der Arminia ans rettende Ufer aufholen oder zumindest den Relegationsplatz sichern, von dem Bielefeld derzeit nur die schlechtere Tordifferenz gegenüber Dynamo Dresden trennt.

Meier, der Düsseldorf aus den Niederrungen der Oberliga bis in die Bundesliga führte, dann aber nach guter Hinrunde in der letzten Saison den Absturz nicht verhindern konnte, geht voller Tatendrang an seine neue Aufgabe: „In den kommenden Monaten gibt es nur eine wichtige Sache und ein gemeinsames Ziel, den Klassenerhalt. Ich bin überzeugt davon, dass wir alle gemeinsam – Spieler, Trainer, Gremien, Mitarbeiter und Fans – in der Lage sind, dieses zu erreichen. Dafür werden wir von heute an jeden Tag hart arbeiten.“

Assistiert wird Meier von Gino Lettieri, der genau wie sein Chef einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison unterzeichnet hat, der sich nur im Falle des Klassenerhalts verlängert. Allein diese Vertragskonstellation akzeptiert zu haben, spricht für Meiers Überzeugung, die Arminia retten zu können.

Der entlassene Krämer verabschiedete sich derweil noch vor Meiers Einstands-PK von der Mannschaft und wünschte dem Team alles Gute.

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