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Bessert der MSV Duisburg nochmal nach? – Weiterer Georgier an der Angel

Mit nur zwei Punkten aus den ersten sechs Spielen darf man den Saisonstart des MSV Duisburg getrost als verkorkst bezeichnen. Ein Grund dafür ist sicherlich auch das kaum in Worte zu fassende Verletzungspech der Zebras, die am Montag nach dem Spiel beim FC St. Pauli (0:2) den befürchteten Kreuzbandriss bei Andreas Wiegel vermelden mussten.

Der kurz zuvor erst von einer Knieverletzung genesene Wiegel ist nach Simon Brandstetter (Knöchelbruch) und Dan-Patrick Poggenberg (Schienbeinbruch) bereits der dritte Langzeitverletzte. Hinzu kommen noch Zlatko Janjic (Wadenfissur) und Thomas Bröker (Adduktorenprobleme), bei denen die Ursache der Schmerzen nun zwar gefunden wurde, die aber dennoch noch sechs bzw. drei Wochen ausfallen. Außerdem wurde Pierre de Wit vorübergehend aus dem Training genommen, nachdem er sich vergangene Woche das Knie verdreht hatte. Wieder dabei ist zwei Monate nach einer schweren Bänderverletzung im Sprunggelenk Enis Hajri, der aber noch Zeit braucht, um wieder eine vollwertige Alternative zu werden.

Aufgrund dieses enormen Verletzungspechs erwägten die Duisburger Verantwortlichen, sich nach dem Nigerianer Victor Obinna einen weiteren vertragslosen Spieler zu sichern. Ein ganz heißer Kandidat für eine Nachverpflichtung ist der 22 Jahre alte Georgier Georgi Chanturia, der am Mittwoch schon zu Gesprächen in Duisburg weilte. Der fünfmalige Nationalspieler kann offensiv auf beiden Flügeln und im Zentrum eingesetzt werden und wäre nach Ablauf seines Vertrages bei CFR Cluj in Rumänien ablösefrei. Allerdings ist Duisburg nicht der einzige Interessent für den Offensivmann, der als eines der größten Talente seines Landes gilt. Auch der FC Empoli aus Italien soll seine Fühler ausgestreckt haben, doch dass Chanturia zu Gesprächen nach Duisburg gekommen ist und dort seit kurzem auch sein Landsmann Lasha Dvali unter Vertrag steht, lässt die MSV-Chancen als gut erscheinen.

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