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Bedient sich der FC St. Pauli in Bremen?

Die Lage beim FC St. Pauli ist mir nur sechs Punkten aus zwölf Spielen äußerst prekär, zumal die Konkurrenz im Tabellenkeller wie gestern Arminia Bielefeld (2:1 gegen den 1. FC Heidenheim) angefangen hat zu punkten und der Rückstand ans rettende Ufer immer größer wird. Gegen Fortuna Düsseldorf zählen für die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen am morgigen Sonntag nur drei Punkte, um einigermaßen Anschluss ans Mittelfeld zu halten.

Das muss generell bis zur Winterpause das Ziel sein, um danach im Idealfall eine Aufholjagd starten und die Saison über dem Strich beenden zu können. Eine andere Zielsetzung als der Klassenerhalt verbietet sich beim Blick auf die Tabelle jedenfalls, was natürlich auch die Verantwortlichen um Coach Lienen und Geschäftsleiter Andreas Rettig, der nach der Entlassung von Thomas Meggle auch als Sportdirektor fungiert, wissen.

Rettig und Lienen sind sich derweil auch im Klaren darüber, dass im Winter Verstärkungen her müssen, um die Wahrscheinlichkeit auf den Klassenerhalt zu erhöhen. Und laut „Bild“ plant man auf St. Pauli trotz zurückhaltender Äußerungen auch mit vier Neuzugängen. Zwei Mann sind für das offensive Mittelfeld geplant, ein Neuer für die Sechser-Position und ein Angreifer.

Möglich, dass St. Pauli gleich zweimal beim SV Werder Bremen fündig wird, der seinen zu großen Kader bekanntlich im Winter verschlanken will. Wie „Bild“ berichtet, denkt man auf St. Pauli auf jeden Fall über eine Rückkehr des erst im Sommer nach Bremen gewechselten Lennart Thy nach, der an der Weser nicht Fuß fassen konnte und nun eventuell ausgeliehen werden könnte. Neben dem Angreifer gilt zudem Sechser Lukas Fröde, der schon Anfang des Jahres ein Kandidat war, wieder als möglicher Neuzugang. Fröde steht in Bremen nur noch bis Saisonende unter Vertrag und könnte fest verpflichtet werden.

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