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Bader und Wolf klären Kompetenzen beim 1. FC Nürnberg – Transfers noch denkbar

Unruhe ist beim 1. FC Nürnberg auch in der neuen Saison fester Bestandteil des Alltags, doch mit der beschlossenen Trennung von Sportvorstand Martin Bader zum 30. September ist durchaus die Hoffnung verbunden, insgesamt wieder eine positivere Atmosphäre zu schaffen. Denn zum einen galt Bader bei großen Teilen der Fans als Sündenbock für die verfehlte Personalpolitik der letzten Jahre und zum anderen lag Bader längst nicht mehr auf einer Wellenlänge mit dem Sportlichen Leiter Wolfgang Wolf und Trainer Rene Weiler.

Ein deutliches Zeichen dafür waren nun zu Beginn der Woche die Forderungen von Wolf, dass Bader ab sofort keinen Einfluss mehr im sportlichen Bereich und insbesondere auf die Personalplanung haben dürfte. Bader nahm diese öffentlichen Aussagen zwar durchaus verwundert auf, zeigte für den Inhalt aber durchaus Verständnis. Und so geriet ein Treffen von Bader und Wolf am gestrigen Donnerstag zur einvernehmlichen Weichenstellung für die verbleibenden knapp zwei Monate, in denen Bader noch in Nürnberg tätig ist.

Klar ist nun, dass Bader zwar als Ansprechpartner zur Seite steht, alle Entscheidungen aber im Wesentlichen von Wolf und Weiler getroffen werden. „Möchte man meine Erfahrung, mein Wissen und meine Kontakte nutzen und mich einbinden, dann wird man das tun. Und wenn Wolfgang Wolf und Rene Weiler etwas ohne mich besprechen wollen, können sie das auch. Da habe ich kein Problem damit“, akzeptiert der scheidende Sportvorstand die neue Rollenverteilung.

Eines der ersten Themen, das bei Wolf und Weiler auf den Tisch kommen wird, ist die Frage nach weiteren Verstärkungen noch in der laufenden Transferperiode. Bekannt ist, dass Weiler noch gerne einen Stürmer hätte und im Optimalfall der Kader auch noch um einen Innenverteidiger erweitert werden soll. Fraglich ist aber, ob der Aufsichtsrat dafür weitere finanzielle Mittel genehmigt. Ein Weiterkommen im DFB-Pokal am Montag beim VfR Aalen und die dann in Runde zwei garantierten Einnahmen von 268.000 Euro wären in dieser Hinsicht zumindest nicht schädlich.

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