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Aytac Sulu bleibt Darmstadt 98 treu – Hanno Behrens geht

Der Erfolg von kleineren Vereinen hat gerade im Fußball bekanntlich seinen Preis. Spielt sich ein Underdog mit bescheidenen Mitteln in den Vordergrund dauert es nicht lange bis andere Vereine mit mehr Geld die besten Spieler locken und eine Erfolgself auseinanderbricht.

Diese Gefahr lauert aktuell bei kaum einem anderen Klub so sehr wie beim SV Darmstadt 98, der vergangene Saison als Abstiegskandidat in Liga drei in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist und sich nun anschickt, den Durchmarsch zu schaffen. Längst sind einige Spieler der Lilien in den Fokus anderer Klubs geraten, die natürlich auch darüber informiert sind, dass die Verträge mehrerer Profis am Böllenfalltor mit dieser Spielzeit enden.

Zu den begehrtesten Profis zählt Mittelfeldspieler Hanno Behrens, der nun der erste ist, der Darmstadt den Rücken kehren wird. Der 25-Jährige, der 2012 von der zweiten Mannschaft des Hamburger SV verpflichtet wurde und seitdem eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen hat, lehnte vergangene Woche auch das letzte Angebot zur Vertragsverlängerung ab. Laut Trainer Dirk Schuster besitzt Behrens ein deutlich besser dotiertes Angebot eines anderen Vereins. Um wen es sich dabei handelt, ist noch unbekannt. Spekuliert wird aber über das Interesse des HSV an einer Rückkehr von Behrens sowie dass der 1. FC Kaiserslautern seine Fühler ausgestreckt hat.

Ein Zeichen in die andere und vom Verein erhoffte Richtung setzte derweil Kapitän Aytac Sulu, der seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 verlängerte und sich selbst für den Fall des Abstieges in die 3. Liga an die Lilien band. „Der Verein ist auf einem sehr guten Weg, und ich als Kapitän möchte diesen selbstverständlich mitgehen und meinen Teil dazu beitragen, dass der Verein weiterhin erfolgreich bleibt“, glaubt Sulu allerdings nicht daran, dass die 3. Liga auf absehbare Zeit für Darmstadt wieder ein Thema wird.

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