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Ausstiegsklausel bei Andre Breitenreiter – SC Paderborn bangt um seinen Erfolgscoach

Innerhalb weniger Monate hat sich Andre Breitenreiter vom Nobody zu einem der interessantesten Trainer in Deutschland entwickelt. Nach einem Fehlstart mt nur zwei Punkten aus den ersten vier Spielen kamen zwar beim SC Paderborn bereits erste Zweifel daran auf, ob die Verpflichtung des zuvor in der Regionalliga Nord beim TSV Havelse erfolgreich tätigen Ex-Profis die richtige Entscheidung war, doch diese hat Breitenreiter lägnst zerstreut.

Vielmehr liegt der im Vorjahr nur knapp dem Abstieg entronnene SCP nach 25 Spieltagen auf einem kaum für möglichen gehaltenen dritten Platz und klopft vehement ans Tor zur Bundesliga. Als beste Rückrundenmannschaft der Liga hat Paderborn, das 0:4 beim Karlsruher SC vor zwei Wochen einmal ausgeklammert, einen Lauf, der am Ende durchaus zumindest für den Relegationsplatz reichen könnte. Dass Breitenreiter an dieser Entwicklung großen Anteil hat, ist unbestritten und auch andernorts nicht verborgen geblieben.

So wurde der 40 Jahre alte Fußball-Lehrer bereits in der Winterpause bei Hannover 96 gehandelt, als ein Nachfolger für Mirko Slomka her musste, und aktuell kursiert der Name Breitenreiter im Umfeld von Eintracht Frankfurt, nachdem dort Armin Veh seinen Abschied zum Saisonende angeküdigt hat.

Und obwohl Breitenreiter seinen zunächst nur bis Saisonende geschlossenen Vertrag Ende Januar um zwei Jahre bis 2016 verlängert hat, muss der SCP offenbar um den Verbleib des Erfolgstrainers bangen. Denn wie die „Sport Bild“ berichtet, wurde in dem neuen Vertragswerk eine Ausstiegsklausel verankert, die Breitenreiter einen Wechsel zu einem anderen Verein ermöglicht, wenn dieser zur Zahlung einer festgeschriebenen Ablöse bereit ist. Sollte Paderborn den Aufstieg verpassen, wäre diese Summe mit 500.000 Euro relativ gering und für jeden Bundesligisten kein großes Problem. Im Aufstiegsfall wäre Breitenreiter deutlich teurer, wobei die exakte Summe noch nicht durchgesickert ist. Dass der Coach seine Elf verlassen würde, wenn der Sprung ins Oberhaus gelingt, ist aber ohnehin nicht zu erwarten.

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