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Auch Daniel Stendel bei Hannover 96 vor dem Aus?

Dass nach der 0:2-Niederlage beim Karlsruher SC und dem damit verbundenen Abrutschen auf den vierten Tabellenplatz bei Hannover 96 etwas passieren würde, war schon am Samstag zumindest zu erahnen. Die allgemeine Vermutung ging in die Richtung, dass Trainer Daniel Stendel seinen Platz räumen wird müssen.

Doch am Sonntagabend sorgte Hannover dann für einen Paukenschlag ganz anderer Form. Wie die Niedersachsen mitteilten, wurden Martin Bader als Geschäftsführer Sport und Christian Möckel als Sportlicher Leiter mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden. Und gleichzeitig gab 96 die Verpflichtung von Horst Heldt als neuem Sportdirektor bekannt.

Heldt, der am heutigen Montag im Rahmen einer für 15 Uhr angesetzten Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert werden soll, traf sich dann noch am Sonntagabend mit Stendel. Das Ergebnis dieser Unterredung ist nicht bekannt, doch auch der 96-Coach sitzt wohl nicht mehr sicher im Sattel.

Ein Grund dafür neben den schwachen Leistungen und den zuletzt auch nicht mehr passenden Ergebnissen ist offenbar auch das Verhältnis zur Mannschaft, das nach Informationen der „Neuen Presse“ zerrüttet sein soll. So hat der Mannschaftsrat Stendel auf der Rückfahrt aus Karlsruhe offenbar um ein Gespräch gebeten und anschließend ein zu hartes Training, die taktische Ausrichtung und die Menschenführung des Trainers moniert.

Heldt dürfte in enger Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und Klubboss Martin Kind nun genau analysieren, ob ein Trainerwechsel auf dem Weg zum in Gefahr geratenen Wiederaufstieg helfen würde. Die ersten Namen von potentiellen Nachfolgern machen in jedem Fall schon die Runde. Am heißesten gehandelt wird der in Hannover wohnhafte und arbeitslose Andre Breitenreiter, aber auch Thorsten Fink (Austria Wien) soll ein Kandidat sein.

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